Cover Visions Of Prokofiev

Album info

Album-Release:
2018

HRA-Release:
02.02.2018

Album including Album cover Booklet (PDF)

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  • Sergei Prokofiev (1891 - 1953): Romeo And Juliet, Op. 64:
  • 1Romeo And Juliet, Op. 64: Dance Of The Knights (Arr. For Solo Violin And Orchestra By Tamás Batiashvili)03:46
  • Violin Concerto No. 1 In D Major, Op. 19:
  • 2Violin Concerto No. 1 In D Major, Op. 19: 1. Andantino09:58
  • 3Violin Concerto No. 1 In D Major, Op. 19: 2. Scherzo. Vivacissimo03:52
  • 4Violin Concerto No. 1 In D Major, Op. 19: 3. Moderato08:58
  • Cinderella, Op. 87:
  • 5Cinderella, Op. 87: Grand Waltz (Arr. For Solo Violin And Orchestra By Tamás Batiashvili)05:19
  • Violin Concerto No. 2 In G Minor, Op. 63:
  • 6Violin Concerto No. 2 In G Minor, Op. 63: 1. Allegro moderato10:44
  • 7Violin Concerto No. 2 In G Minor, Op. 63: 2. Andante assai09:17
  • 8Violin Concerto No. 2 In G Minor, Op. 63: 3. Allegro, ben marcato06:18
  • The Love For Three Oranges, Op. 33:
  • 9The Love For Three Oranges, Op. 33. Grand March (Arr. For Solo Violin And Orchestra By Tamás Batiashvili)01:37
  • Total Runtime59:49

Info for Visions Of Prokofiev

Gipfelstürme einer Weltklasse-Geigerin – Lisa Batiashvili spielt Prokofjew. Seit Wochen fiebert das Publikum ihrem neuen Album entgegen. Jetzt erscheint es endlich auf dem Markt: Lisa Batiashvili brilliert mit hochemotionaler Kompositionskunst von Sergei Prokofjew.

Neuerscheinungen von Lisa Batiashvili haben es in sich. Die georgische Geigerin befindet sich auf dem Zenit ihres Schaffens. Was auch immer in ihre Hände gelangt: Es wird zu Gold.

Gefühl, Verstand, Virtuosität: Lisa Batiashvili: Dabei weiß Lisa Batiashvili sehr genau, was sie tut. Sie folgt nicht allein ihrer Intuition, sondern reflektiert auch mit wachem Verstand ihr Repertoire. Sie möchte wissen, was sie spielt. Sie sucht es mit allen Fasern ihres künstlerischen Wesens zu durchdringen. Es reicht ihr nicht, die Technik virtuos zu beherrschen und neue Akzente zu setzen. Batiashvili gräbt tiefer. Sie will an die Wurzel dessen, was einen Komponisten auszeichnet. Sergei Prokofjew verlangt höchste Anspannung und ein breites Spektrum an Fähigkeiten: Gefühl, Verstand, Virtuosität, ein Sinn für Poetisches, romantisch-träumerische Gaben, aber auch eine Leidenschaft für den heftig pochenden Takt der Moderne. All dies ist nötig, um den Wurzelgrund von Prokofjews hoher Kunst freizulegen, und Lisa Batiashvili hat das Zeug dazu. Sie vereint in ihrer Person all diese Anlagen, und gemeinsam mit dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin führt sie in ihrem neuen Album eindrucksvoll vor, was es heißt, den Stier bei den Hörnern zu packen. Dass Prokofjew ein Gigant des 20. Jahrhunderts ist, darüber kann kein Zweifel bestehen.

Diese fiebrige Sehnsucht: Sergei Prokofjew: Als ein Komponist, den noch romantische Empfindungen anwehen, der aber auch schon den scharfen Wind der Moderne im Gesicht spürt, schöpft Sergei Prokofjew eine fiebrige, durch scharfe Kontraste schillernde Klangkunst. Zartes und Wildes, Hitzewallungen und Kälteströme liegen bei ihm nah beieinander, und Lisa Batiashvili stellt schon zu Beginn ihres Albums elegant unter Beweis, dass die schroffe Heftigkeit des hochproduktiven Russen mit seiner leidenschaftlichen Inbrunst verschmolzen werden kann.

Mit dem furiosen "Tanz der Ritter", von Robbie Williams und etlichen Indie-Bands wie The Smiths oder Tears for Fears adaptiert, marschiert sie unaufhaltsam los. Das Stückt entstammt dem Ballett "Romeo und Julia". Lisas Vater, Tamás Batiashvili, hat es neben Ausschnitten aus den Ballettmusiken "Cinderella" und "Die Liebe zu den drei Orangen" für Violine solo und Orchester bearbeitet. Dass es sich gelohnt hat, beweist das Album nach allen Regeln der Kunst. Der kühle Charme, mit dem Lisa Batiashvili den "Tanz der Ritter" zelebriert, ist überwältigend.

Gipfelstürme: Die Kunst, aufs Ganze zu gehen: Danach keimt aber auch Sehnsucht nach wärmeren Tönen auf, die Prokofjew eben auch zu bieten hat. So im Kopfsatz des ersten und im Mittelsatz des zweiten Violinkonzerts, deren lyrische Akzente Lisa Batiashvili kongenial zu setzen weiß. Das bereitet Gänsehaut. Kaum jemand bringt heute so sicher, so wohlproportioniert starke Emotionen in der Musik zum Ausdruck wie Lisa Batiashvili.

Im "Großen Walzer" aus "Cinderella" und im "Großen Marsch" aus "Die Liebe zu den drei Orangen" offenbart die furiose Geigerin dann schließlich neben ernsten auch skurrile und ironische Momente. "Die drei Ausschnitte aus den berühmten Bühnenstücken", resümiert sie, "präsentieren die Geige in ganz unterschiedlichen Rollen. Sie machen aber auch deutlich, dass es Prokofjew verstand, auf höchstem Niveau wirkliche Hits zu produzieren."

Lisa Batiashvili, Violine
Chamber Orchestra of Europe
Yannick Nézet-Séguin, Dirigent




Lisa Batiashvili
Die vom Publikum und von Kollegen für ihre Virtuosität und ihr „tiefgründiges Einfühlungsvermögen“ (Financial Times) gerühmte georgische Violinistin hat enge und beständige Beziehungen zu einigen der weltbesten Orchester aufgebaut. Darunter New York Philharmonic, der Staatskapelle Berlin, den Berliner Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Chamber Orchestra of Europe. In der aktuellen Saison konzertiert Lisa Batiashvili als Artist in Residence mit dem Royal Concertgebouw Orkest. Zudem ist sie Portrait-Künstlerin bei den Bamberger Symphonikern. Von Musical America wurde ihr die Auszeichnung „Instrumentalist of the Year 2015“ verliehen.

Höhepunkte in Lisa Batiashvilis Saison 2016/2017 sind Auftritte mit Gautier Capuçon und der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter Andrés Orozco-Estrada, dem Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel, dem London Symphony Orchestra unter Michael Tilson-Thomas, den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle sowie dem Orchestre de Chambre de Paris mit François Leleux. Zudem wird sie Anders Hilborgs Violinkonzert Nr. 2 mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Sakari Oramo uraufführen. Mit demselben Programm folgen Konzerte mit dem Gewandhausorchester und Alan Gilbert.

Mit dem Royal Concertgebouw Orkest führt sie Tschaikowskys Violinkonzert unter Antonio Pappano, Prokofiews Violinkonzert Nr. 2 unter Daniele Gatti und Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1 unter Vladimir Jurowski auf. Während ihrer Konzertphase mit den Bamberger Symphonikern spielt sie Dvořáks Violinkonzert unter Ingo Metzmacher. Außerdem präsentiert sie gemeinsam mit François Leleux die Konzerte für Violine und Oboe von Bach und Thierry Escaich unter Jakub Hrůša. Ihre Kammermusikprojekte führen sie zur Eröffnung des Boulez Saals nach Berlin, wo sie gemeinsam mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin spielt. Weiter tritt sie bei einigen Konzerten mit dem georgischen Jazzpianisten Beka Gochiashvili und einem Tribute Konzert für Alfred Brendel in Berlin auf.

Ihr neues Album, das Lisa Batiashvili exklusiv bei der Deutschen Grammophon eingespielt hat, erscheint im November 2016. Darauf sind die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Sibelius mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim zu hören. Ihre vorherige Aufnahme, unter anderem mit François Leleux, Emmanuel Pahud und dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks, ist den Werken von J.S. Bach sowie C.P.E. Bach gewidmet. Frühere CD- Aufnahmen umfassen Einspielungen des Violinkonzertes von Johannes Brahms mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann (auch als DVD erhältlich) sowie Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1 mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Esa-Pekka Salonen. Zudem nahm Lisa Batiashvili Violinkonzerte von Beethoven, Sibelius und Lindberg für SONY auf.

Durch ihr Studium bei Ana Chumachenco und Mark Lubotski fand Lisa Batiashvili bereits im Alter von 16 Jahren internationale Anerkennung als jüngste Teilnehmerin beim Sibelius Wettbewerb. Ihr wurden zwei ECHO Klassik Awards, der MIDEM Classical Award, der Choc de l’année, der Accademia Musicale Chigiana International Prize, der Schleswig-Holstein Musik Festival Leonard Bernstein Award und der Beethoven Ring Bonn verliehen.

Lisa Batiashvili lebt in München und spielt eine Joseph Guarneri „del Gesu“ Violine aus dem Jahre 1739, eine großzügige Leihgabe eines privaten Sammlers in Deutschland.



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