Hommage à Vivaldi Vivica Genaux

Album info

Album-Release:
2018

HRA-Release:
20.07.2018

Label: Sony Classical

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Album including Album cover

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  • Antonio Vivaldi (1678-1741): In turbato mare irato, RV 627:
  • 1I. In turbato mare irato06:22
  • 2II. Splende serena00:49
  • 3III. Resplende bella divina stella06:26
  • 4IV. Alleluia02:17
  • Kyrie in G Minor, RV 587:
  • 5I. Adagio04:28
  • 6II. Allegro02:35
  • 7III. Allegro02:23
  • Nisi Dominus, RV 608:
  • 8I. Nisi Dominus (Allegro)02:28
  • 9II. Vanum est vobis (Largo)01:10
  • 10III. Surgite (Presto)01:35
  • 11IV. Cum dederit (Andante)04:49
  • 12V. Sicut sagittae (Allegro)01:25
  • 13VI. Beatus vir (Andante)01:11
  • 14VII. Gloria Patri (Larghetto)04:22
  • 15VIII. Sicut erat in principio (Allegro)01:00
  • 16IX. Amen (Allegro)01:42
  • Credo in E Minor, RV 591:
  • 17I. Credo in unum Deum02:15
  • 18II. Et incarnatus est01:23
  • 19III. Crucifixus02:33
  • 20IV. Et resurrexit03:03
  • Sum in medio tempestatum, RV 632:
  • 21I. Sum in medio tempestatum06:56
  • 22II. Quid ergo faciam, infelix anima00:57
  • 23III. Semper maesta, sconsolata06:50
  • 24IV. Alleluia03:01
  • Total Runtime01:12:00

Info for Hommage à Vivaldi

Die in Alaska geborene Weltklasse-Mezzosopranistin Vivica Genaux wurde berühmt durch eine Grammy nominierte Einspielung von Farinelli-Arien mit der Akademie für Alte Musik. Auf „Hommage à Vivaldi“ präsentiert das Originalklang-Ensemble Bach Consort Wien unter der Leitung von Rubén Dubrovsky mit Vivica Genaux berührende geistliche Werke von Antonio Vivaldi (1678-1741): die Motetten In turbato mare irato, RV 627 und Sum in medio tempestatum, RV 632 sowie die berühmte Psalmvertonung Nisi Dominis, Vivaldis ausführlichste und künstlerisch ambitionierteste Psalmvertonung für Sologesang. Zudem sind das Kyrie in g-Moll, RV 587 sowie das Credo in e-Moll, RV 591 zu hören.

Mit diesem Vivaldi-Album unterstreicht Genaux ihren Ruf als eine international gefragte Stimme für die Barockmusik sowie speziell für die Vokalmusik Vivaldis: „Ihre Koloraturen scheinen vom Wind gezeugt, ihre Verzierungen vom Barock selbst zugeflüstert“, schrieb Die Zeit.

Antonio Vivaldi, einer der bis heute wichtigsten Großmeister des Hochbarock, starb 63-jährig am 28. Juli 1741 in Wien, nur zehn Monate nach seiner Ankunft in der ehrwürdigen Hauptstadt des Habsburgerreiches. Es lag wohl am plötzlichen Tod Kaiser Karls VI., dass er trotz nicht ganz unberechtigter Hoffnungen bei Hof keine Anstellung erhalten hatte und auch andere mögliche Arbeitgeber abwinkten: Die Blüte des Hochbarock war um 1730 schon im Welken begriffen. Und wiewohl Vivaldis musikalischer Erfindungsgeist auf neue, unbekannte Nuancen gekommen war, gelang es ihm nicht, aus den zunehmend erstarrenden Denkweisen barocker Formgebung und Konvention herauszutreten. Das ästhetische Empfinden mochte sich gewandelt haben, Vivaldi jedoch hielt an den Idealen seiner Erfolgszeiten am Beginn des 18. Jahrhunderts fest. Das ruhmlose Ende eines ruhmreichen Künstlers und Virtuosen vollzog sich still und leise in den Straßen einer Stadt, deren Musikleben bereits den Geist der Vorklassik atmete.

So ähnlich soll es sich zugetragen haben. Doch was wäre gewesen, wenn die Ereignisse an einer der unzähligen Weggabelungen eine andere Richtung eingeschlagen hätten? An diesem Konzertabend wollen wir uns dem müßigen Gedankenspiel hingeben: der spielerischen Freude am Phantastischen wegen – und auch, um diesem Meister zumindest für einen Abend jene große Bühne zu gewähren, welche er in Wahrheit nie hatte betreten können.

Vivica Genaux, Mezzosopran
Bach Consort Wien
Rubén Dubrovsky, Dirigent




Vivica Genaux
wird als herausragende Interpretin von Barock und bel canto Musik gepriesen und erhält fortwährend Anerkennung für die Schönheit ihrer Stimme und die erstaunliche Brillianz ihrer Technik. Sie ist in den größten Opernhäusern der Welt aufgetreten, von New York über London, Paris, Berlin, Wien, Mailand und Moskau bis Tokyo.

In der Spielzeit 2014/15 fügt sie ihrem Repertoire drei Rollen hinzu: Ruggiero in Händels Alcina (Moskau), Farnaspe in Veracinis Adriano in Siria (Valencia und Madrid) und die Titelrolle in Cavallis Veremonda (Spoleto/USA). Damit beherrscht sie insgesamt 59 Rollen, davon sind 39 Hosenrollen. Diese Saison spielt sie auch Romeo in I Capuleti ed I Montecchi (Rieti), die Titelrolle in Giulio Cesare (Shanghai) und Epitide in L’oracolo in Messenia (London und Yokohama). Mit der Sopranistin Simone Kermes und Cappella Gabetta startet sie mit dem neuen Programm Rivalries, das von der wilden und doch fruchtbaren Konkurrenz zwischen den Barockdiven Faustina Bordoni und Francesca Cuzzoni inspiriert ist. Das Programm ist auch unter dem Namen Rival Queens auf CD erhältlich. Konzerte finden statt in Rheinfelden, Halle, Hamburg, Baden-Baden, Budapest, Landau, Luxemburg, Olten, Luzern, Wien, Paris, Ludwigsburg und Reutlingen. Manche Auftritte von Vivica Genoux sind seine Hommage an große Sänger: an den Kastraten Farinelli mit Les Musiciens du Louvre (Grenoble) und an Pauline Viardot und Teresa Berganza (Madrid). Sie singt Vivaldikonzerte mit Fabio Biondi und Europa Galante (Rieti, Birmingham, Tokyo und Matsumoto), die Weltpremiere von Piet Swerts Le sac de Louvain und das Requiem von Mozart in Löwen, Belgien, Barockkonzerte mit Concerto Köln (Brücken und Vechta) und mit ihrer eigenen Instrumentalgruppe V/Vox Ensemble (Venedig).

Die Diskographie und Videographie von Vivica Genaux wird immer größer. Zusätzlich zu Rival Queens veröffentlicht Sony auch Baroque Diva. Das Label plant für 2015 auch eine Neuerscheinung von Vivaldis Tito Manlio. Capuleti vom Rieti Festival soll 2015 von Glossa auf CD herausgebracht werden. Weitere Neuaufnahmen sind: Marc’Antonio e Cleopatra (2013/DHM), A Tribute to Faustina Bordoni (2012/DHM), L’oracolo in Messenia (2012/Virgin), Ercole sul Termodonte (2010-11/Virgin), Sanctus Petrus et Sancta Maria Magdalena (2010/Oehms), Pyrotechnics – Vivaldi Opera Arias (2009/Virgin), L’Atenaide (2007/Naïve), Händel/Hasse – Arias and Cantatas (2006/Virgin), Bajazet (2005/Virgin), La Santissima Trinità (2004/Virgin), Bel Canto Arias mit Liedern von Rossini und Donizetti (2003/Virgin), Rinaldo (2003/Harmonia Mundi), Arias for Farinelli (2002/HM), Arminio (2001/Virgin), Alahor in Granata (1999/Almaviva), An Evening of Arias and Songs by Gioacchino Rossini (1999/EPCASO) und Rossiniana (1998/Agorá). 2010 brachte Unitel/C Major Il mondo della luna auf DVD heraus. Außerdem wurden zwei Konzerte für die deutsche AIDS Stiftung veröffentlicht (2006/Arthaus und 2012/Euroarts).



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