Omara Portuondo (Buena Vista Social Club Presents) (2019 - Remaster) Omara Portuondo

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
05.09.2019

Label: World Circuit

Genre: Jazz

Subgenre: Latin Jazz

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Dónde Estabas Tú? (2019 - Remaster)03:46
  • 2La Sitiera (2019 - Remaster)03:55
  • 3He Perdido Contigo (2019 - Remaster)03:49
  • 4Mariposita de Primavera (2019 - Remaster)02:53
  • 5Canta Lo Sentimental (2019 - Remaster)03:26
  • 6Ella y Yo (2019 - Remaster)03:24
  • 7No me Vayas a Engañar (2019 - Remaster)02:52
  • 8No Me Llores Más (2019 - Remaster)04:58
  • 9Veinte Años (2019 - Remaster)04:42
  • 10El Hombre Que Yo Amé (The Man I Love) (2019 - Remaster)03:08
  • 11Siempre en Mi Corazón (2019 - Remaster)03:39
  • Total Runtime40:32

Info zu Omara Portuondo (Buena Vista Social Club Presents) (2019 - Remaster)

Die Diva des Buena Vista Social Club in Deutschland: Als der phänomenale Erfolg der alten Kubaner vom längst untergegangenen Club der schönen Aussicht ihnen im Frühjahr 2000 auch noch den begehrten Echo-Preis bescherte, konnte sich Omara Portuondo, die das Teil zusammen mit Ibrahim Ferrer von Deutschlands kubanischem Vorzeigeguerillero Roberto Blanco überreicht bekam, kaum noch fassen. Auf dem von Ry Cooder produzierten Album spielte sie doch lediglich eine Gastrolle. Nun ist sie von ihrer alten Plattenfirma auch in den Stall von World Circuit gewechselt, wo der Buena Vista Social Club das Licht der Welt erblickte. Damit ist erstens klar, dass World Circuit für Leute wie Omara attraktiv ist, also entgegen deutscher Presse die Kubaner anständig bezahlt. Zweitens kommt auf ihrem ersten Album für das Label ihre Stimme viel schöner zum Tragen als bei ihren letzten Scheiben. Drittens verfolgt World Circuit konsequent die Legende von den alten Menschen, welche Musik so schön klingen lassen: Erhebliche Nostalgie ziert daher Omaras Album und die alten, neu entdeckten Perlen aus der Geschichte der kubanischen Musik schleichen sich mit einer beinahe unerträglichen Langsamkeit und Lässigkeit in die Gehörgänge. Und Dame Portuondo singt, ach was, sie zelebriert mit großem Understatement natürlich auch ihren persönlichen Lieblingshit: "Veinte Años" ganz ohne zweiten Gesangspartner. Die erlesene Begleitband tut ihr Bestes. Dieses ausgeschlafene Posaunensolo! In Sachen Kuba-Nostalgie gibt es nichts Radikaleres als dieses Album. Da muss sogar der großartige Ibrahim Ferrer passen.

"Wer sich also schon bisher vom kuba- nischen Boom hat mitreißen lassen, wird auch gern in Omara Portuondos Sons und Boleros baden wollen - in diesem schier unglaublichen Erfahrungsreichtum und dem hell lodernden Feuer, das all diese alten kubanischen Damen und Herren selbst im Herbst ihres Lebnes noch freizügog versprühen. Sie, die in den Fünfzigern noch mit Nat King Cole gesungen hatte, zeigt allen jungen Hüpfern, warum der Saft- und Kraft-erfüllte Cuban Jazz heutzutage berechtigt ein gewaltiges Revival feiert." C. Hammer in stereoplay 07 / 00: "Mit viel Charme, der Grandezza von mittlerweile 70 Jahren und stilvoll begleitet von Könnern wie Compay Segundo (Gitarre) und Pianist Ruben Gonzales, bezaubert sie mit bittersüßen Boleros und Habaneras. Aufnahmetechnisch wie immer ein Hochgenuss: der unnachahmlich authentische 50er-Jahre- Sound aus den Egrem-Studios von Havanna." (ME/Sounds)

Omara Portuondo, Gesang
Roberto Fonseca, Klavier, Keyboards, Gesang
Andres Coayo, Percussion
Ruly Herrera, Schlagzeug
Yandy Martinez, E-Bass, Kontrabass
Rossio Jimenez, Hintergrundgesang

Digitally remastered




Omara Portuondo
Die Grande Dame des Son. Als einzige Frau auf dem von Ry Cooder produzierten Album Buena Vista Social Club (1997) und der gleichnamigen Dokumentation von Wim Wenders gelangte die Grande Dame des Cuban Jazz zu weltweitem Ruhm. Es folgten die Alben Buena Vista Social Club Presents Omara Portuondo (2000) und Flor de Amor (2004). Sie wurde vier Mal für den Latin Grammy nominiert und erhielt selbigen 2009 für ihr Album „Gracias“ als das beste zeitgenössische tropische Album (Best Contemporary Tropical Album). Sie war damals nach zehn Jahren Bestehens der Auszeichnung die erste auf der Insel lebende Kubanerin, die bei der Preisverleihung auf der Bühne auftrat. Zudem erhielt sie 2008 den Premio Música Brasileira und 2005 den Billboard Latin Music Award.

Omara Portuondo wurde 1930 in Havanna geboren und begann ihre Laufbahn als Sängerin und Tänzerin in der Tropicana Revue. Während der 50er Jahre war sie Gründungsmitglied der innovativen Frauenband “Las D’Aida” und erst 1967 verließ sie diese Gruppe, um ihre Solo Karriere zu verfolgen. Sie sang bittersüße Boleros und den in Kuba damals sehr beliebten filin (in Anlehnung an das englische feeling), ein durch den amerikanischen Jazz beeinflußter Gesangsstil. Mit der Geburt der Nueva Trova Bewegung in den 60er Jahren, interpretierte Omara Portuondo die Songs von Silvio Rodriguez. Auf ihren zahlreichen und ausgedehnten Tourneen arbeitete sie mit Künstlern aus aller Welt zusammen, einschließlich Nat King Cole und Edith Piaf. Mit Wim Wenders Film „Buena Vista Social Club“ kam der späte Durchbruch und der internationale Erfolg – ihr Duett „Silencio“ im Zusammenspiel mit Ibrahim Ferrer spiegelt die bittersüße Romantik der kubanischen Musik in einem einzigen Bild wider und ist bereits jetzt ein fester Bestandteil der Musikgeschichte Kubas. Mit ihren Solo-Projekten hat Omara Portuondo nahtlos an diese Erfolge anknüpfen können, ihre CDs verkaufen sich millionenfach. Neben Eliades Ochoa ist Omara Portuondo der letzte noch lebende Star des Buena Vista Social Clubs – ein echter Weltstar.



Dieses Album enthält kein Booklet

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