Cover Nouveau Monde

Album Info

Album Veröffentlichung:
2012

HRA-Veröffentlichung:
07.11.2012

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • 1El bajel que no recela05:31
  • 2Yo soy la locura02:40
  • 3Cachua a voz y bajo Al Nacimento de Christo Nuestro Señor03:14
  • 4En amor, pastorcillos, no hay quien distinga01:48
  • 5Thy hand, Belinda...When I am laid in earth05:22
  • 6Danse du Grand Calumet de la Paix (Rondeau) - Forêts paisibles04:13
  • 7No se emendará jamás03:36
  • 8Tonada la Lata a voz y bajo para bailar cantando02:10
  • 9Mon amy s'en est allé03:35
  • 10Tonada la Lata el Congo a voz y bajo para baylar cantando03:20
  • 11Sans frayer dans ce bois02:29
  • 12Quel prix de mon amour05:35
  • 13Prélude - Noire filles du stix - L'Enfer obéit à ta voix03:57
  • 14Dieu du Cocyte et des Royaumes sombres04:49
  • 15Greensleeves to a ground04:09
  • 16J'ai vu le loup, le renard et la belette02:54
  • 17La nuit couvre les cieux - Que nous sert d'échapper à la fureur des mers04:45
  • 18Fairest Isle (Venus)03:38
  • Total Runtime01:07:45

Info zu Nouveau Monde

Das neue Album der 'rothaarigen Schönheit' (FAZ) ist eine musikalische Reise von der alten in die neue Welt: Musik aus der Zeit der großen Entdecker. Petibon zeichnet auf ihrem Konzeptalbum ein faszinierendes Klangportrait dieser Ära durch eine spannende sowie überraschende Zusammenstellung mit Arien von Rameau, Charpentier, Händel und Purcell, die die Faszination der Komponisten über die neu entdeckten Landschaften ausdrücken, sowie farbenreichen südamerikanischen Volksliedern.

Musik ist Abenteuer. Sie ist eine Reise durch die Stile, Epochen und über Kontinente hinweg. Und sie führt die französische Sopranistin Patricia Petibon in die exotische Barockwelt der Eroberer von Peru bis Paris und von José De Nebra bis Henry Purcell.

Patricia Petibon hatte die richtigen Lehrer. Nachdem die junge Sopranistin aus Montargis ihr Studium am Pariser Konservatorium 1995 mit Auszeichnung beendet hatte, wurde bald der amerikanische Cembalist und Orchesterleiter William Christie auf sie aufmerksam. Selbst einer der neugierigsten Intellektuellen des Geschäfts mit großer Affinität zu historischer Forschung, förderte er bei der Studentin den umfassenden Blick auf die Musik und engagierte sie für Projekte mit seinem renommierten Ensemble Les Arts Florissants. Damit gelang Patricia Petibon einerseits ein bravuröser Karrierestart, der sie bald an die Pariser Opéra und die anderen großen Häuser der Opernwelt führte. Ihre Arbeit mit Christie, Nikolaus Harnoncourt oder Jordi Savall sorgte aber auch dafür, dass sie ihre Sinne für die Gesamtheit des Ausdrucks schärfte. „Gesang ist eine Kunst des Augenblicks, die unsere Phantasie beflügelt,“ lautet Petibons künstlerisches Credo. „Alles um mich herum, Jazz, Rock, Weltmusik, hat Einfluss auf meinen Gesang. Es ist die Suche nach einem neuen Klang, die mich antreibt, die die Arbeit mit den Dirigenten, Orchestern und Musikern, mit denen ich zusammenkomme, wie hier Andrea Marcon, für mich so spannend und faszinierend macht.“

Nachdem Patricia Petibon mit früheren Aufnahmen wie Amoureuses (2008), Rosso (2010) oder Melancholia (2011) bereits ihr Gespür für konzeptuell zusammenhängende Programme bewiesen hat, führt sie ihr neuestes Projekt Nouveau Monde nun sowohl in die Welt des Barock wie auch darüber hinaus: „Mit dieser CD ist ein Traum Wirklichkeit geworden, den ich schon lange Jahre gehegt habe: Es ist ein Experiment mit neuen Klängen, neuen Texturen, beigesteuert von Schlagzeug und exotischen Instrumenten. Die Vorstellung von der Eroberung einer Neuen Welt hat mich auch an die unglaublichen menschlichen Abenteuer denken lassen, die die Entdeckung von Nord- und Südamerika unweigerlich mit sich brachten. Die tragischen Aspekte dieses Kapitels der Geschichte sind bekannt, doch hat die Auseinandersetzung zwischen den Kulturen auch einen faszinierenden künstlerischen Austausch in Gang gesetzt. Noch heute reisen die Musiker der Anden mit ihrer Musik um die Welt und lassen sich dabei von unserer Musik beeinflussen.“

Vor diesem Hintergrund hat Patricia Petibon zusammen mit dem Cembalisten und Orchesterleiter Andrea Marcon ein außergewöhnliches Programm zusammengestellt, dass Volksweisen wie „J'ai vu le Loup“, „Greensleeves“ oder „Tonada El Congo a voz y bajo para bailar cantando“ Arien aus Marc-Antoines Charpentiers „Medée“, Henry Purcells „Dido And Aeneas“ oder der „Danse du Grand Calumet de la Paix“ von Jean-Philippe Rameau gegenüberstellt. Eine Zarzuela von José de Nebra von 1744 trifft auf eine Pasacalle von Henry Le Bailly aus dem 17.Jahrhundert und sogar eine selten aufgeführte weltliche Kantate in spanischer Sprache von Georg Friedrich Händel, die der Meister 1707 in Rom für Kardinal Ottoboni komponiert hatte, gehört zum Programm. Zusammengehalten wird diese akustische Reise einerseits von Patricia Petibons bezaubernd klarem und mitreißendem Sopran, aber auch von den unter Andrea Marcons Leitung perfekt harmonierenden Solisten und den Ensemblemitgliedern des La Cetra Barockorchesters Basel und des La Cetra Vokalensembles. Es gehe ihr um „die Eroberung eines neuen Publikums, das Glück, all das mit Menschen zu teilen, die aus verschiedenen Welten kommen“, meint Patricia Petibon im Interview zu Nouveau Monde. Die Chancen stehen gut, dass ihr das mit diesem Album gelingt.

'Egal ob ein Traditional der Renaissance, eine barocke Opernarie oder ein romantisches Kunstlied -- es ist tatsächlich immer eine Nouveau Monde, eine neue Welt, die man mit Patricia Petibon und den La-Cetra-Musikern hier entdeckt: Äußerst fantasievolle, fantastische Klangwelten -- begeistert musiziert und begeisternd gesungen. Auf 'Nouveau Monde' zeigt Patricia Petibon wieder einmal, zu welchem Facettenreichtum ihre Stimme fähig ist. Die zurückhaltende, fast zarte Vortragsweise steht ihr ebenso gut wie die Rolle der bedingungslosen Operndiva, der jeder Ton auf der Seele brennt. Aber egal auf welchem Terrain sich Petibon bewegt, die Spannung ist in jedem dieser kleinen Barockraritäten garantiert.' (Deutschland Radio Kultur, Berlin)

Patricia Petibon, soprano
La Cetra Baroque Orchestra
Andrea Marcon, conductor

Die Sopranistin Patricia Petibon wurde in Montargis (Frankreich) geboren. Schon als Kind am Klavierspiel und den Schönen Künsten interessiert, erwarb sie erst ein Diplom in Musikwissenschaft am Pariser Conservatoire, bevor sie dort ein Gesangsstudium bei Rachel Yakar aufnahm, das sie 1995 mit einem Ersten Preis abschloss. Sie wurde von dem berühmten amerikanischen Dirigenten und Cembalisten William Christie entdeckt und arbeitete in der Folgezeit häufig mit seinem Orchester Les Arts Florissants zusammen. Unter Christies Leitung trat sie beispielsweise beim Festival von Aix-en-Provence, an der Mailänder Scala, am Teatro Colón in Buenos Aires und in der Wigmore Hall in London auf. Patricia Petibon wurde mit drei Victoires de la musique classique ausgezeichnet – 1998 als »Beste Nachwuchssängerin« sowie 2001 und 2003 als »Beste Opernsängerin«.

1996 gab Patricia Petibon in Rameaus Hippolyte et Aricie ihr erfolgreiches Debüt an der Opéra de Paris. Danach verkörperte sie eine Vielzahl von Rollen, u. a. Blonde in Mozarts Die Entführung aus dem Serail, Zerbinetta in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos und Sophie in dessen Rosenkavalier, Norina in Donizettis Don Pasquale und Olympia in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann. Sie sang an der Deutschen Oper am Rhein, den Opernhäusern von Lyon, Nancy, Toulouse und Straßburg. Es folgten erste Auftritte an der Pariser Opéra Bastille in Massenets Manon, am Opernhaus Zürich als Blonde und an der Wiener Staatsoper als Olympia und Sophie. 2006 gab sie in Nancy ihr Rollendebüt als Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro, 2007 sang sie Olympia an der Opéra Bastille sowie Ginevra in Händels Ariodante in Genf. Zu den Höhepunkten des Jahres 2008 gehörten die Verkörperung der Camille in Hérolds Zampa an der Opéra Comique in Paris und der Herzogin Carolina in Federico Moreno Torrobas Zarzuela Luisa Fernanda als Partnerin von Plácido Domingo am Theater an der Wien.

Die Sängerin gibt häufig Recitals und hat sich zudem in zahlreichen Barockopern einen Namen gemacht, beispielsweise als Phani und Zima in Rameaus Les Indes galantes unter William Christie an der Opéra Bastille, als Dalinda in Ariodante unter der Leitung von Marc Minkowski und anlässlich der Wiedereröffnung des Théâtre du Châtelet als Amor in Glucks Orphée et Eurydice unter Sir John Eliot Gardiner. Ein besonderer Erfolg war ihre Zelmira in Haydns Armida im Wiener Musikverein mit Cecilia Bartoli und Nikolaus Harnoncourt. Seither hat sie mehrere Partien unter Harnoncourts Leitung gesungen: Mademoiselle Silberklang in Mozarts Der Schauspieldirektor in Salzburg und im Wiener Musikverein, Giunia in Mozarts Lucio Silla am Theater an der Wien, Angelica in Haydns Orlando paladino bei der Styriarte in Graz sowie den Weltgeist in Mozarts Die Schuldigkeit des ersten Gebots am Theater an der Wien, in Luzern und Salzburg.

2009 trat sie an der Mailänder Scala in Händels Alcina, im Theater an der Wien in Mozarts Mitridate sowie bei den Salzburger Festspielen als Despina in Così fan tutte auf. Im selben Jahr sang sie französische Barockmusik unter der Leitung von William Christie in Frankreich und London; Stücke von Vivaldi und Händel in Frankreich; Haydn, Gluck und Mozart mit dem Kammerorchester Basel in der Schweiz und in München. 2010 sang sie die Titelrolle in Bergs Lulu in Genf, Barcelona und bei den Salzburger Festspielen, Mozarts Il sogno di Scipione unter Harnoncourt in Wien, Carmina Burana in München unter Daniel Harding sowie Recitals in Wien, Genf, London, Aix-en-Provence und bei den Festspielen in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten 2011 gehörten Poulencs Dialogues des Carmélites in Wien und Mozarts Mitridate in München sowie konzertante Aufführungen von Bernsteins Candide mit den Münchner Philharmonikern und Poulencs Gloria mit dem Orchestre de Paris.

Bühnenauftritte 2012 unter anderem als Donna Anna in Don Giovanni an der Opéra Bastille, Susanna in Le nozze di Figaro bei den Festspielen von Aix-en-Provence und Gilda in Rigoletto an der Bayerischen Staatsoper. Zu ihren Konzertverpflichtungen gehören Faurés Requiem und Poulencs Stabat Mater mit dem Orchestre National de Lyon (das letztgenannte Werk auch mit dem Orchestre de Paris), Ravels Shéhérazade mit der Staatskapelle Berlin und Barockarien mit dem Ensemble Amaryllis beim Festival von Ambronay. In Planung für 2013 sind Mozarts Lucio Silla am Liceu in Barcelona, Verdis Gilda in München, Poulencs Carmélites am Théâtre des Champs-Elysées, Konzerte in Paris, Versailles, Genf, München, Wien und Kopenhagen sowie Recitals in Spanien und Österreich.

2008 unterzeichnete Patricia Petibon einen Exklusivvertrag mit Deutsche Grammophon. Ihr Debüt-Album Amoureuses – Arien von Mozart, Haydn und Gluck mit Concerto Köln und Daniel Harding – wurde im Herbst 2008 veröffentlicht und erhielt 2009 den BBC Music Magazine Award als »Bestes Opernalbum«. Zu sehen und zu hören ist Patricia Petibon überdies auf der DVD A Mozart Gala from Salzburg, wo sie neben Gesangsstars der Deutschen Grammophon wie Anna Netrebko und Magdalena Kožená auftritt. 2010 erschienen ihr Album Rosso mit Marcon und Carmina Burana aus München mit Harding. Ihre Veröffentlichungen 2011 umfassen Melancolia – ein Programm spanischer Arien und Lieder mit dem Spanischen Nationalorchester unter Leitung von Josep Pons, das die Mitwirkenden im Herbst auf Tournee in Frankreich und Spanien präsentierten – und (auf DVD) ihre viel gerühmte Interpretation von Bergs Lulu in der Produktion von Olivier Py, die live im Gran Teatre del Liceu in Barcelona gefilmt wurde. 2012 erscheint ihr Album Nouveau Monde: Lieder und Arien des Barock aus England, Frankreich, Spanien und Lateinamerika, begleitet von La Cetra unter Leitung von Andrea Marcon.

Booklet für Nouveau Monde

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