Mozart: Piano Concertos K. 413, K. 414 & K. 415 La Petite Bande & Sigiswald Kuijken

Album Info

Album Veröffentlichung:
2016

HRA-Veröffentlichung:
14.01.2019

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  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791): Piano Concerto No. 11 in F Major, K. 413/387a:
  • 1Piano Concerto No. 11 in F Major, K. 413/387a: Allegro10:12
  • 2Piano Concerto No. 11 in F Major, K. 413/387a: Larghetto07:33
  • 3Piano Concerto No. 11 in F Major, K. 413/387a: Tempo di Minuetto05:41
  • Piano Concerto No. 13 in C Major, K. 415/387b:
  • 4Piano Concerto No. 13 in C Major, K. 415/387b: Allegro10:44
  • 5Piano Concerto No. 13 in C Major, K. 415/387b: Andante07:23
  • 6Piano Concerto No. 13 in C Major, K. 415/387b: Rondeau. Allegro08:20
  • Piano Concerto No. 12 in A Major, K. 414/385p:
  • 7Piano Concerto No. 12 in A Major, K. 414/385p: Allegro10:00
  • 8Piano Concerto No. 12 in A Major, K. 414/385p: Andante07:45
  • 9Piano Concerto No. 12 in A Major, K. 414/385p: Rondeau. Allegretto06:49
  • Total Runtime01:14:27

Info zu Mozart: Piano Concertos K. 413, K. 414 & K. 415

Sigiswald Kuijken: Mozart schrieb die drei Klavierkonzerte KV 414, 413 und 415 1782, ein Jahr nachdem er sich als mehr oder weniger freiberuflicher Musiker in Wien niedergelassen hatte. Von Anfang an wollte er diese Werke verlegt sehen; offensichtlich erwartete er sich eine positive Reaktion des Publikums, nicht nur auf finanzieller Basis, sondern auch als Komponist und Klaviervirtuose. Um die Attraktion für sein Publikum zu verstärken, konzipierte er die Werke so, dass sie nicht nur mit vollem Orchester (also mit Streichern und Bläsern), sondern auch mit der reduzierten Begleitung eines Streichquartetts gespielt werden konnten. Mozart sah diesen strategischen Ausgangspunkt eindeutig nicht als künstlerische Einschränkung, sondern vielmehr als Herausforderung: schon die Partitur ohne Bläserstimmen sollte nichts zu wünschen übrig lassen. Daraus resultierte ein sehr durchdachter, wunderschöner Streicherpart, der das Solo auf effektivste und intimste Weise ergänzt. Die Bläserstimmen wurden dann gesetzt, um bestimmte Passagen der Begleitung zu betonen und mit zusätzlicher Tiefe zu färben . Obwohl Mozart in seinen Ankündigungen und dem Druck dieser Konzerte immer die gewöhnliche Besetzung des Streichquartettes (zwei Violinen, Viola und Cello) erwähnt, habe ich mir die Freiheit genommen, das Cello in unseren Konzerten und Aufnahmen der Konzerte gegen einen Kontrabass zu tauschen. Der Grund dafür war rein musikalisch. Hört und betrachtet man diese Werke, findet man im Vergleich mit Mozarts eigenen Quartetten für Violine, Bratsche, Cello und Klavier oder seinen Trios für Violine, Cello und Klavier deutliche Unterschiede in der Behandlung des Streicherbasses. In diesen Klavierkonzerten spielt der Streicherbass nur die essentielle Basslinie der gesamten Textur und verdoppelt sehr oft in vereinfachter Weise die linke Hand des Solisten. So zeigt diese sogenannte Cellostimme genau das, was die üblichen basso -Parts in Orchesterwerken oder generell im konventionelleren Divertimento-Stil zeigen: sie bietet und stärkt den (höchst notwendigen) fundamentalen Bass, auf dem die gesamte Konstruktion ruht. Daher war die Entscheidung für den Kontrabass anstelle eines Cellos in dieser reduzierten Fassung der Konzerte für mich eine offensichtliche.

La Petite Bande:
Elise Christiaens, Kontrabass
Marleen Thiers, Viola
Sigiswald Kuijken, Violine
Sara Kuijken, Violine




La Petite Bande
(Belgium) was founded in 1972 by Sigiswald Kuijken at the request of the record company Harmonia Mundi (Germany) in order to record Lully's "Le Bourgeois Gentilhomme", under the direction of Gustav Leonhardt. The orchestra takes its name and constitution from Lully's own orchestra at the court of Louis XIV. All its members are internationally renowned specialists in the early music field.

Although originally La Petite Bande was not meant to become a permanent orchestra, the success of the recordings was such that they began to give concerts regularly. Having initially concentrated mainly on French music, the orchestra's repertoire has expanded over the years to include music by the Italian masters and that of Bach, Handel, Gluck, Haydn, Mozart and others.

The 18-part CD series "Cantatas of J.S. Bach" (ACCENT) is complete since February 2014. Sigiswald Kuijken applies the latest findings in Bach research: no choir, but rather a vocal quartet together with a minimal instrumental scoring. In this way, the fine musical texture of these cantatas can be much better (and more naturally) revealed.

La Petite Bande has recorded instrumental as well as vocal music, including operas and oratorios from the Baroque and Classical periods. La Petite Bande currently makes recordings for Accent, Challenge, Deutsche Harmonia Mundi, Denon, Seon/Virgin and Hyperion.

La Petite Bande has performed in a multitude of international festivals and concert series, in Europe, Japan, Australia, South America and China.

From 1997 to 2018, La Petite Bande was resident in the city of Leuven.



Dieses Album enthält kein Booklet

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