Album Info

Album Veröffentlichung:
2014

HRA-Veröffentlichung:
27.01.2015

Label: Sony Classical

Genre: Classical

Subgenre: Instrumental

Interpret: Sol Gabetta

Komponist: Ernest Bloch (1880-1959), Pablo Casals (1876-1973), Dmitri Shostakovich (1906-1975)

Das Album enthält Albumcover

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  • Ernest Bloch (1880-1959): From Jewish Life
  • 1I. Prayer04:38
  • 2II. Supplication02:52
  • 3III. Jewish Song02:48
  • Baal Shem
  • 4Baal Shem: II. Nigun07:30
  • 5Méditation Hébraïque06:49
  • Dmitri Shostakovich (1906-1975): From Jewish Folk Poetry, Op. 79
  • 6III. Lullaby (Arr. for Cello and String Orchestra)03:28
  • 7V. A Warning (Arr. for Cello and String Orchestra)01:02
  • 8VII. The Song of Misery (Arr. for Cello and String Orchestra)01:37
  • 9X. The Young Girl's Song (Arr. for Cello and String Orchestra)02:53
  • Ernest Bloch: Schelomo
  • 10Schelomo22:36
  • Pablo Casals (1876-1973): Song of the Birds
  • 11Song of the Birds03:42
  • Total Runtime59:55

Info zu Prayer

Die argentinische Star-Cellistin Sol Gabetta nimmt den Hörer auf ihrem neuen Album 'Prayer' mit auf eine meditative musikalische Reise. Mit der Amsterdam Sinfonietta und dem Orchestre National de Lyon hat sie von jüdischen Themen inspirierte klassische Musik eingespielt. Für Sol Gabetta war es das Stück 'Prayer' von Ernest Bloch (1880-1959), welches den Anstoß zu diesem Album gegeben hat: 'Ich spielte ‚Prayer' oft als Zugabe in Konzerten und konnte bei vielen Menschen eine Betroffenheit und Ergriffenheit spüren.

Die Musik ist sinnlich und besinnlich zugleich.' Von Bloch hat Gabetta neben dem dreisätzigen Zyklus 'From Jewish Life' (an dessen Anfang 'Prayer' steht) auch die 'Meditation hebräique', das Stück 'Nigun' und das berühmte Werk 'Schelomo' für Violoncello und Orchester eingespielt. Eine reizvolle Ergänzung sind vier von ihr ausgewählte Lieder aus dem Zyklus 'Aus jüdischer Volkspoesie' von Dmitri Schostakowitsch sowie ein sehnsuchtsvolles katalanisches Volkslied des berühmten Cellisten Pablo Casals.

Sol Gabetta hat 'Prayer' mit der Amsterdam Sinfonietta aufgenommen. Für Blochs 'Schelomo' hat sie mit dem Orchestre National de Lyon unter Leonard Slatkin musiziert, denn ihre Beschäftigung mit dem 1916 geschriebenen Werk geht auf Leonard Slatkin zurück, mit dem sie es auch im Konzertsaal gespielt hat. 'Es ist ein ausladendes großes Cellokonzert, in dem das Cello die Rolle des Königs Solomon 'spricht', so Gabetta.

Den religiös-jüdischen Stücken von Bloch stehen folkloristische Lieder von Dmitri Schostakowitsch gegenüber, die er 1948 als Vokalzyklus 'Aus jüdischer Volkspoesie' herausbrachte. Sol Gabetta hat von den insgesamt elf Liedern vier ausgewählt, die extra für diese Aufnahme von Mikhail Bronner für Cello und Streichorchester bearbeitet wurden und deren ursprüngliche Gedichte das beschwerliche Leben der Juden unter dem russischen Zaren beschrieben haben. Von der Sehnsucht des Menschen nach Frieden erzählt das katalanische Volkslied 'Der Gesang der Vögel', das der spanische Cellist Pablo Casals für sein Instrument eingerichtet hatte und mit dem er ab 1939 im Exil viele seiner Konzerte eröffnete. Gabetta nahm das Stück mit dem Cello-Ensemble der Amsterdam Sinfonietta auf.

„Sol Gabettas Ton ist die reine Wonne, ihre Energie und Passion aus jeder Note hörbar.“ (Crescendo)

„Immer erzählt das Cello Geschichten über’s Leben, eine Klangrede, die sich in fahle Höhen begibt, die Basstöne direkt in die Magengrube befördert und deren Vierteltöne unter die Haut gehen. An ihrer Seite hat Sol Gabetta zwei fantastische Orchester – die Amsterdam Sinfonietta und das Orchestre National de Lyon unter der Leitung von Leonard Slatkin, zwei Orchester, die herausragend organisch mit der Solistin musizieren, den ganzen Reichtum der Emotionen ausspielen und vor allem in den rhapsodischen Stücken Übergänge, ach was, Untergänge gestalten, die den Sinn des Lebens hinterfragen. „Prayer“ von Sol Gabetta ist ein Album mit Nachwirkung – sinnlich und besinnlich – und genau zur richtigen Zeit.“ (hr2 Kultur)

„Das Programm ist stimmig. […] Gabetta gestaltet jeden Ton individuell und die Melodiebögen höchst spannungsvoll. So entfaltet sie die ganze Ausdrucksstärke der Werke. Aufmerksam unterstützt wird sie dabei von ihren Mitstreitern. Für den wunderbar warmen und natürlichen Klang sorgt die Aufnahmetechnik. Diese Gebete muss man erhören! Musik: 4,5 Sterne, Klang: 4,5 Sterne.“ (Audio)

Sol Gabetta, Cello
Orchestre National de Lyon
Amsterdam Sinfonietta
Candida Thompson, Violine
Leonard Slatkin, Dirigent


Sol Gabetta
Wo die argentinisch-französische Cellistin, Sol Gabetta, auftritt, hinterlässt sie den Eindruck von fesselnden Interpretationen, passioniertem, körperlichem und beseeltem Spiel und einer charismatischen vereinnahmenden Persönlichkeit.

Ihr breites künstlerisches Spektrum reicht von Interpretationen von Werken Vivaldis und andere Barock-Komponisten auf einem Barockcello, über historisch orientierte Spielweise für klassische Komponisten wie Haydn, Mozart oder Leopold Hofmann bis hin zur Romantik und frühe Moderne mit den Konzerten von Elgar, Dvorak, Schumann, Saint-Saëns, Tschajkowski, Schostakowitsch, Barber, Bloch. Der holländische Komponist Michel van der Aa komponierte für Sie im Herbst 2010 ein neues Cellokonzert und für den Herbst 2012 ist eine Uraufführung eines neuen Cellokonzertes des lettischen Komponisten Peteris Vasks in Planung. Sol Gabetta spielt mit renommierten Orchester u.a. dem Israel Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Amsterdam Concertgebouw-Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra oder BBC-Philharmonic-Orchestra und Dirigenten wie Zubin Mehta oder Lorin Maazel.

Eine enge Zusammenarbeit pflegt sie mit dem Kammerorchester Basel, u. a mit den Dirigenten Paul McCreesh, Andris Nelsons und Giovanni Antonini.

Sol Gabetta startete Ihre Karriere 2004, als sie den renommierten «Crédit Suisse Young Artists-Award» gewann, eine der höchst dotierten Auszeichnungen für junge Musikerinnen und Musiker. Die Preisträgerkonzerte im Herbst 2004 mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Valery Gergiev öffneten Sol Gabetta die Türen zur Musikwelt.

Sie nimmt exklusiv für Sony Classical auf. Zahlreiche Ihrer CDs wurden mit Preisen ausgezeichnet u.a. dem Echo Klassik, dem Gramophone Award und dem argentinischen Gardel Award. Sol Gabetta spielt dank eines großzügigen Stipendiums des Rahn Kulturfonds ein kostbares Guadagnini Cello von 1759. Für die Aufnahme der aktuellen CD "Il progetto Vivaldi 3" verwendete sie ein Barock-Cello von Ferdinando Gagliano (Neapel) aus dem Jahre 1781, welches freundlicherweise von Curdin Coray zur Verfügung gestellt wurde.

Dieses Album enthält kein Booklet

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