Album Info

Album Veröffentlichung:
2015

HRA-Veröffentlichung:
16.02.2015

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • 1Kiff03:35
  • 2Un Poco Loco04:12
  • 3Take Five05:12
  • 4Come Together03:24
  • 5Dance03:19
  • 6Blue In Green02:59
  • 7November06:24
  • 8Take Five04:13
  • 9Maladie d'amour03:15
  • 10Somebody That I Used To Know03:34
  • 11Letting Go04:41
  • Total Runtime44:48

Info zu Take This

Pianist/composer Jacky Terrasson makes his Impulse! label debut with “Take This”, a sparkling new disc that captures the quintessence of his multifaceted musical makeup, which often draws upon modern post-bop, pop, hip-hop, European classical, and African and Afro-Caribbean rhythms and melodies.

Terrasson enlivens the music with sleek improvisations, rhythmic fluidity and an impeccable touch – all of which have become hallmarks to his singular sound. He also ignites a rapport with his band mates that favors memorable and importantly meaningful musical dialogue over callow pyrotechnics, making Take This another welcoming musical adventure in Terrasson’s oeuvre.

Jacky Terrasson, piano, Fender Rhodes, vocals, percussion, synthesizer
Sly Johnson, vocals, human beatbox
Burnis Travis, double bass, electric bass
Lukmil Perez, drums
Adama Diarra, percussion


Jacky Terrasson
Berührungsängste sind etwas, das der 48-jährige Pianist Jacky Terrasson nicht kennt. Nicht bei der Wahl seiner Mitspieler und auch nicht bei der Selektion des Materials, das er spielt. Auf “Take This”, seinem ersten Album für das vor kurzem wiederbelebte historische Impulse!-Label, kann Terrasson, dessen Musik sich aus den unterschiedlichsten Quellen speist (von modernem Post-Bop und europäischer Klassik über Pop und Hip-Hop bis zu afrikanischen und karibischen Rhythmen und Melodien) seine schillernde Vielseitigkeit eindrucksvoll zur Schau stellen.

Als Sohn eines französischen Vaters und einer amerikanischen Mutter 1965 in Berlin geboren, hat Jacky Terrasson, seit er 1992 seine professionelle Karriere begann, stets Verbindungen zwischen Kulturen und Nationalitäten geknüpft. Und dies spiegelt sich natürlich auch in den multikulturellen Besetzungen wider, mit denen er seine Alben einspielt.

Bei seiner neuesten Aufnahme “Take This” ist das nicht anders. Zu hören ist er hier mit dem US-amerikanischen Bassisten Burniss Travis (Ambrose Akinmusire, Robert Glasper, Q-Tip, Mos Def, Marc Cary), der Terrasson schon auf seinem letzten Album “Gouache” begleitete, dem aus Kuba stammenden Schlagzeuger Lukmil Perez (Tito Puente, Giovanni Mirabassi), dem malischen Perkussionisten Adama Diarra (Dee Dee Bridgewater, Salif Keïta, Tiken Jah Fakoly, Toumani Diabaté) sowie dem afro-französischen Vokalisten und Human-Beatbox-Virtuosen Sly Johnson (Saïan Supa Crew, Camille, Erik Truffaz).

Aus diesen Musikern, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen und verschiedene musikalische Backgrounds aufweisen, formte er ein hippes kosmopolitisches Ensemble, das zum einen symbolisch für die Weltoffenheit des Jazz ist, zugleich aber auch dessen tiefreichende afro-amerikanische Wurzeln unterstreicht.

Jacky Terrasson, der 1993 den Pianowettbewerb des Thelonious Monk Institute gewann, präsentierte sich auf seinen ersten Alben in den 1990er Jahre mit einem typischen Jazzrepertoire, das aus Standards und Eigenkompositionen bestand. Allerdings profilierte er sich schon damals durch seinen originellen Gestaltungsansatz. In den letzten paar Jahren erweiterte er sein Material dann um französische Chansons und Popsongs (sowohl Klassiker als auch aktuelle). So farbig und schillernd wie auf “Take This” war seine musikalische Mixtur allerdings noch nie gewesen.

Unter Jazzklassiker wie Bud Powells “Un poco loco”, Paul Desmonds “Take Five” oder “Blue In Green” von Miles Davis und Bill Evans mischt er diesmal auch den Beatles-Song “Come Together”, Henri Salvadors 1950er Hit “Maladie d’amour” und seine eigenwillige Version des 2011er Ohrwurms “Somebody That I Used To Know” von Gotye. Terrasson hat all diese Nummern harmonisch und rhythmisch so radikal umgestaltet, dass man sie leicht für komplett neue Stücke halten könnte. Ebenso originell sind aber auch die vier Eigenkompositionen des Pianisten, die das Repertoire abrunden. So verspielt und ausgelassen, aber zugleich auch selbstbewusst wie auf “Take This” hat man Jacky Terrasson noch nicht erleben können.

Booklet für Take This

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