Lost in the Light Jules Ahoi

Album Info

Album Veröffentlichung:
2022

HRA-Veröffentlichung:
01.07.2022

Label: MOONBLVD Records

Genre: Songwriter

Subgenre: Contemporary

Interpret: Jules Ahoi

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 44.1 $ 7,10
  • 1Lost in the Light03:25
  • 2To Make a Heart Beat03:41
  • 3U Bloom, Still04:06
  • 4Faith03:27
  • 5Glow03:57
  • 6The Past04:46
  • Total Runtime23:22

Info zu Lost in the Light

Konzentration auf das Wesentliche, Präzision des Ausdrucks: Was Jules Ahoi auf »Melancholic Dreamwave« gelingt, ist der vorläufige Höhepunkt seiner Entwicklung als Autor und Komponist, als Musiker und Sänger.

Musik begleitet Jules seit seinem dritten Lebensjahr. Er lernte Klavier, Schlagzeug, Gitarre, durchstöberte mit wachem Entdeckergeist die Plattensammlung seiner Eltern, begann recht früh, eigene Songs zu schreiben. Dank der Reduktion auf das aus künstlerischer Sicht absolut Erforderliche beinhaltet »Melancholic Dreamwave« die Essenz, die Jules Ahoi als Künstler so besonders macht: Kompositionen zwischen klassischem Songwriting und reizvollem Experiment; Texte, die sich aus eigenen Erfahrungen und Erlebnissen speisen und für die Zuhörenden dadurch interessant werden, dass sie große, uns alle angehende Themen verhandeln – und das verschlüsselt und bildmächtig genug, um auch beim wiederholten Hören Rätsel aufzugeben, Assoziationen auszulösen, Gedankengänge anzustoßen.

Der Einsatz alter 70er Jahre Drum Machines, der sich durch das gesamte Album zieht, bildet sein musikalisches Rückgrat. »Melancholic Dreamwave« ist kein Konzeptalbum im Prog-Rock-Sinne, bildet aber eine Einheit. Nichts passiert hier zufällig. Dass auf »U Bloom, Still« mit »To Make A Heart Beat« ein potenzieller Hit mit subtilem Pop-Appeal folgt, ist ebenso effektvoll wie die Dramaturgie des letzten Albumdrittels. Da nimmt die Platte vor allem mit »Lost In The Light«, einer Hommage an Ahois Lieblingsband The Police, noch einmal richtig Fahrt auf, bevor sie mit dem Titeltrack ausklingt. Mit »Melancholic Dreamwave« sind die Gedankenkreisel gemeint, die einen hinabziehen und am Einschlafen hindern. Dem Sujet angemessen hat Jules Ahoi den letzten Song als Stream of Consciousness konzipiert, ein weiteres Beispiel für das kunstvolle Zusammenspiel von Inhalt und Form. Es ist das letzte Ausrufezeichen eines Albums voller wunderbarer Melodien und kluger Entscheidungen, das zu hören unendlich viel Freude bereitet und einem viel Stoff zum Entdecken und Nachdenken gibt. Immer und immer wieder.

Jules Ahoi




JULES AHOI
Wenn JULES AHOI mit seiner fünfköpfigen Band auf die Bühne geht, schweben alle im Raum auf einer gemeinsamen musikalischen Welle. Bekannt geworden ist der deutsche Singer-Songwriter mit seinem „Saltwaterfolk“, den er in Liedern wie „Robinson Crusoe“ oder „Salt & Sun“ manifestiert hat. 2020 stehen für JULES AHOI alle Zeichen auf Veränderung, künstlerische Weiterentwicklung und intensive Verarbeitung eines neuen Lebensabschnitts. Das musikalische Ergebnis dieser Umbruchphase: Das im Juni 2020 veröffentlichte Album „DEAR ____“. „Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl, angekommen zu sein“, so JULES AHOI. Die erste Singleauskopplung „3 AM“ war der Auftakt einer Platte, auf der viel Unerwartetes und Überraschendes geschieht – erstaunliche Wendungen und Brüche, reizvolle Variationen überkommener Konventionen, die Integration von Sounds aus dem iPhone-Speicher und von Stilmitteln aus ganz unterschiedlichen Genres. Musikalisch ist „DEAR ____“ ein gewaltiger Schritt nach vorne geworden – fort vom reinen Folk und Folkrock hin zu etwas, was man auf der Suche nach Etikettierungen als Alternative Pop, Art Pop oder Art Folk bezeichnen mag. Neben der soundtechnischen Wandlung ist aber auch ein neues Mindset von JULES AHOIerkennbar. Mit 18 Jahren zog er ans Meer – erst nach Kiel, anschließend an die französische Atlantikküste. Dort entdeckte er das Surfen für sich und verdiente seine Brötchen als Surflehrer, mit Modeljobs und Straßenmusik. Das Lebensgefühl an der Küste nutzte er als Inspirationsquelle für eine Vielzahl an Songs. Wo im 2016 erschienenen Debütalbum „Between Lines“, in „EUPHORIA / fragments“ (2017) und der EP „Echoes“ (2019) ehrlich-verträumte Soundlandschaften thematisch orientiert am Ausreißen und dem Freiheitsgefühl am Meer zu hören sind, handelt „DEAR ____“ vom Ende des Vagabund-Lebens. JULES AHOI beschäftigt sich mit dem Schaffen eines Zuhauses und setzt sich mit Gefühlen wie Verständnislosigkeit, Ohnmacht und persönlichen Verlusten wie dem seines Vaters auseinander. Mit 30 Jahren fasst er zusammen, was ihn als Mensch und Künstler bewegt, erschüttert, begeistert, bestürzt hat. Eines der 15 Songbeispiele dafür: Die zweite Single „Oh, Agnes“ – ein Lied, das von Erziehung und Geschlechterrollen handelt, von Identität und deren Entstehungsprozess. „DEAR ____“ ist ohne jeden Zweifel eine zutiefst persönliche Platte. Weil JULES AHOI jedoch universelle Themen anspricht und eine ebenso emotionale wie klug durchdachte Soundsprache dafür gefunden hat, dürfen sich alle von ihr angesprochen fühlen, die ein Mindestmaß an Empathie und ein Herz für spannende Kunst haben. Auf den Unterstrich des Albumtitels kann jeder und jede einen anderen Namen einsetzen. JULES AHOI würde „Papa“ dorthin schreiben, vielleicht auch „Mama“ – oder den Namen seiner Ex-Freundin. Nachdem er mit seiner Band über 200 Konzerte, zwei fast ausverkaufte Tourneen und vier Showcases auf dem Reeperbahnfestival 2019 gespielt hat, gilt diese ganz persönliche Einladung auch allen Musikliebhaber/innen, die ihn live erleben wollen.



Dieses Album enthält kein Booklet

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