American Idiot Green Day

Album Info

Album Veröffentlichung:
2004

HRA-Veröffentlichung:
21.09.2012

Label: Warner Music Group

Genre: Rock

Subgenre: Adult Alternative

Interpret: Green Day

Das Album enthält Albumcover

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  • 1American Idiot02:54
  • 2Jesus Of Suburbia09:08
  • 3Holiday03:52
  • 4Boulevard Of Broken Dreams04:20
  • 5Are We The Waiting02:43
  • 6St. Jimmy02:55
  • 7Give Me Novacaine03:26
  • 8She's A Rebel02:00
  • 9Extraordinary Girl03:33
  • 10Letterbomb04:06
  • 11Wake Me Up When September Ends04:45
  • 12Homecoming09:19
  • 13Whatsername04:12
  • Total Runtime57:13

Info zu American Idiot

18 Minuten und 25 Sekunden genügten Green Day früher, um in diese Zeitspanne sechs Songs zu quetschen. Anno 2004 hat sich das gewaltig geändert. In knapp einer Stunde zelebrieren Billy Joe Armstrong, Tré Cool und Mike Dirnt einen musikalischen Parforceritt der Extraklasse. Aus den Kindsköpfen des Spaßpunks sind mittlerweile gestandene Familienväter geworden. Mit 'American Idiot' vollziehen sie die musikalische Metamorphose; aus der musikalischen Puppe, die sich mit 'Warning' ihren Kokon sponn, schlüpft nun der Punkrock-Schmetterling in Form eines Konzept-Albums.

Die Geschichte dreht sich um drei Personen (Jesus Of Suburbia, St. Jimmy, Whatsername), die jede auf ihre Weise versuchen, mit den herrschenden Zuständen umzugehen. Hoffnungslos und desillusioniert erscheint ihre Welt. Flucht aus dem Alltag, Verzweiflung und Wut beherrscht die Szenerie.

Die Situation der drei Protagonisten deckt sich mit dem Bild, das Bush-Gegner von der aktuellen Lage der USA haben. Green Day kommen also doch noch aus ihrem apolitischen Schneckenhäuschen heraus, um ein Statement gegen die allgegenwärtige Sicherheits- Kriegs-, Terror und Hysterie-Hysterie abzugeben.

18 Minuten und 25 Sekunden ist dabei die Spielzeit, die sie den zwei zentralen Stücken 'Jesus Of Suburbia' und 'Homecoming' zugestehen. Kaum zu glauben, dass ein Green Day-Track über neun Minuten keinerlei Längen aufweist und trotz stilistischer berg- und Talfahrt stets wie ein Ganzes wirkt. Die knapp dreiminütigen Punkbrecher finden sich natürlich auch wieder, stellen jedoch nur eine kleine Facette des Sounds dar, der ansonsten perfekt produziert und auf eine superspannende, professionelle Art und Weise rüber kommt, die trotz hörbare Professionalität nicht abgespackt klingt. Lediglich 'Are We The Waiting' tönt etwas pathetischer, als es ihm gut zu Gesicht steht. Die bereits auf 'Warning' ins Bild integrierte akustische Gitarre trägt eine Vielzahl der Songs; neben den beiden erwähnten Epen auch das hervorragende 'Boulevard Of Broken Dreams'.

Neben dem Mut zu einem Konzeptalbum und der musikalischen Vielseitigkeit fällt die wieder gewonnene Songwriter-Stärke auf. So viele Singalongs und Tanzbodenbrecher wie auf 'American Idiot' hatten Green Day selbst zu 'Dookie'-Zeiten nicht im Programm. Wer das Trio also bereits abgeschrieben hatte, sollte seine Meinung revidieren, und diejenigen, die sie immer noch in der Kiddiepunk-Ecke sehen, sollten sich ganz dringend einweisen lassen.

Billie Joe Armstrong, guitar & vocals
Mike Dirnt, bass & vocals
Tre Cool, drums

Additional musicians:
Rob Cavallo, piano
Jason Freese, saxophone
Kathy Marshall, violin
Erin Benim, viola
Rachel Turner, cello
Carmel Dean, accordion, piano, synthesizer
Trey Files, percussion

Recorded at Ocean Way Recording, Hollywood, CA.
Capitol Studios, Hollywood, CA.
880 Studios, Oakland, CA.
Mixed at Image Recording Studios, Hollywood, CA.
Mastered at Sterling Sound, NY.
Mastered by Ted Jensen
Mixed by Chris Lord-Alge
Produced by Green Day & Rob Cavallo

Digitally remastered.

Rolling Stone 500 Greatest Albums of All Time - Rated 225/500!

Aufgewachsen und gegründet in Berkeley erfuhren GREEN DAY mit ihrem 1994er Drittwerk "Dookie" den großen Poppunk-Durchbruch. Mit über 15 Millionen verkaufter Einheiten und einem Grammy in der Kategorie "Best Alternative Music Performance" etablierte sich das Trio mit seinen Albumnachfolgern "Insomniac" (1995), "Nimrod" (1997) und "Warning" (2000) schnell als nicht mehr weg zu denkende Größe sowohl in der Mainstream- als auch in der Alternative Rock-Szene. Mit ihrem 2004er Über-Album "American Idiot" enterten GREEN DAY auf Anhieb die Nr. 1-Position der Billboard Charts. Mit insgesamt fünf ausgekoppelten Hitsingles und Nominierungen für sieben (!) Grammys (von denen die Band zwei gewann) legten GREEN DAY die Messlatte für modernen Rock ein ganzes Stück höher. Für den 2009er Nachfolger "21st Century Breakdown" erhielt die Band einen weiteren Grammy in der Kategorie "Best Rock Album". Mit den beiden Auskopplungen, dem Gold-ausgezeichneten "Know Your Enemy" (der aller erste Song überhaupt, der jeweils sowohl die Billboard-, die Alternative- und die Mainstream-Rock-Charts anführte!) sowie der Doppelplatin-Single "21 Guns" (für das GREEN DAY insgesamt drei MTV Video Music Awards erhielt) zementierten die Kalifornier ihren Superstar-Status. Für ihr Musical "American Idiot" erhielten GREEN DAY zwei begehrte Tony Awards.

Dieses Album enthält kein Booklet

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