Heritage Lionel Loueke

Album Info

Album Veröffentlichung:
2012

HRA-Veröffentlichung:
02.01.2018

Label: Blue Note Records

Genre: Jazz

Subgenre: Mainstream Jazz

Interpret: Lionel Loueke

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Ifê07:37
  • 2Ouidah06:23
  • 3Tribal Dance07:14
  • 4Hope07:34
  • 5Freedom Dance04:40
  • 6Chardon06:12
  • 7Farafina05:29
  • 8African Ship02:47
  • 9Goree03:41
  • 10Bayyinah09:24
  • Total Runtime01:01:01

Info zu Heritage

Als Jon Pareles von der New York Times den Gitarristen und Sänger Lionel Loueke als "einfühlsamen Virtuosen" lobte, hatte der Blue-Note-Künstler bereits mit "Karibu" und "Mwaliko" zwei hochgelobte Alben veröffentlicht, dem er nun mit "Heritage" ein so stilistisch außergewöhnliches wie meisterlich produziertes Werk folgen lässt.

"Heritage" wurde von seinem Labelkollegen, dem Pianisten Robert Glasper co-produziert und ähnlich wie sein Freund auf seinem letzten Album "Black Radio" verfolgt auch Loueke auf seinem jüngsten Werk einen stärker elektronisch konnotierten Ansatz. Das zeigt sich schon im Line-up der erlesenen Begleitmusiker und auch darin, dass Loueke, der für seine bewundernswerten Fähigkeiten auf der nylonbesaiteten Akustikgitarre geschätzt wird, auf "Heritage" genau darauf vollkommen verzichtet. Sein Wechsel zu Stahlsaiten und E-Gitarren geht einher mit einer Besetzung zu der Robert Glaper ebenso gehört wie Derrick Hodge am E-Bass und Mark Guiliana am Schlagzeug. Allem fulminanten Groove und der ausgesprochenen Improvisationslust zum Trotz bleibt Louekes sanfte Handschrift, sein Talent für die Poesie der Melodien, auf "Heritage" stets das treibende Element. Neben seiner Rolle als Co-Produzent zeichnet sich Robert Glasper, der hier am Piano und am Fender Rhodes zu hören ist, auch als Komponist aus und hat zwei eigene Kompositionen zu dem Album beigesteuert, "Tribal Dance" und "Bayyinah" (außerdem hat er gemeinsam mit Loueke das Stück "Hope" komponiert). Die Sängerin Gretchen Parlato, die gemeinsam mit Loueke am renommierten Thelonious Monk Institute of Jazz studierte, veredelt zusätzlich die beiden Stücke "Tribal Dance" und "Hope."

Lionel Loueke, der bereits in Formationen von Terence Blanchard und Herbie Hancock spielte, führt auf seinem neuen Album Jazz mit beeindruckendem Ergebnis zu seinen afrikanischen Wurzeln zurück, speziell zu den ursprünglichen Klängen seines Heimatlandes Benin.

„Er wird als „sanfter Virtuose“ gehandelt - aber sicher nur aus der Sicht der Scheuklappen-Jazzer. Lionel Loueke aus Benin hat mit „Heritage“ ein komplexes Album eingespielt, das vor technischen Finessen nur so strotzt. Das mag für die eingefleischten Jazzheads ein gefundenes Fressen sein, für den Otto Normal­verbraucher vielleicht aber auch eine Überforderung, rasch gefolgt von Des­interesse. Loueke hat seine Skills an internationalen Hotspots erworben. National Institute of Art, Elfenbeinküste, American School of Modern Music, Paris, Berklee College of Music oder das Thelonius Monk Institute of Jazz, USA. Von diesen Kaderschmieden hat seine Karriere zweifelsfrei profitiert, die Hörbarkeit seiner Musik aber weniger. Denn das was er hier auf 10 Tracks vorstellt, ist verkopfter, hektischer Fusionjazz aus der Schublade Weather Report, Zawinul, Metheny. Wobei er die eben genannten Künstler in ihrer Perfektion noch haushoch übertrumpfen will, was zu einer maskenhaften Musik geführt hat, die zwar technisch durchaus besticht, der aber ein ergreifendes, erregendes Seelenleben abgeht. Technikfreak zu sein reicht eben nicht. Zu viele Puzzle­steine wurden hier verbaut. Eine dermaßige Verliebtheit in Komplextität und Rhythmik erreicht nur das Gegenteil von angenehmem Hörerlebnis. Vergeben auch die Chance, die afrikanischen Wurzeln hörbar zu machen. Auch sie sind ein Opfer der Technik. Gesangstechnisch ist die Sache ebenfalls höchst zweifelhaft. Louekes Kopfstimme kann kaum überzeugen, Gretchen Parlatos Einsatz kaum der Rede wert. „Heritage“ ist ein Paradebeispiel fürTrick-Jazz, der aus dem Ruder gelaufen ist.“ (Sound & Image)

Lionel Loueke, Akustik- und Elektrikgitarre
Robert Glasper, Piano, Fender Rhodes
Derrick Hodge, Bass
Mark Guiliana, Schlagzeug
Gretchen Parlato, Gesang (on tracks 3, 4)




Lionel Loueke
picked up the guitar late at age 17. After his initial to exposure to jazz in Benin, he left to attend the National Institute of Art in Ivory Coast. In 1994 he left Africa to pursue jazz studies at the American School of Modern Music in Paris then came to the U.S. on a scholarship to the Berklee College of Music where he first encountered his future trio mates Massimo Biolcati and Ferenc Nemeth. After graduating Loueke was accepted to the Thelonious Monk Institute where he was able to study with his most significant mentors: Herbie Hancock, Wayne Shorter and Terence Blanchard.

Praised by Hancock as “a musical painter,” Loueke combines harmonic complexity, soaring melody, a deep knowledge of African folk forms, and conventional and extended guitar techniques to create a warm and evocative sound of his own. His Blue Note debut Karibu (2008) featured guest appearances from Hancock and Shorter with his trio and was met with wide acclaim. Mwaliko (2010) offered a series of intimate duets with Angelique Kidjo, Richard Bona, Esperanza Spalding and Marcus Gilmore. Heritage (2012) was co-produced by label mate Robert Glasper and found Loueke exploring a more electric sound with a new trio featuring Derrick Hodge on electric bass and Mark Guiliana on drums.

In addition to albums with his collective trio Gilfema with Biolcati and Nemeth, Loueke has appeared on recordings by Hancock, Blanchard, Jack DeJohnette, Charlie Haden, Kenny Barron, Gonzalo Rubalcaba, and Joe Lovano, as well as contemporaries including Spalding, Gretchen Parlato, Kendrick Scott and others. He has also toured the world with Hancock and is a member of Blue Note’s 75th anniversary all-star band with Glasper, Hodge, Scott, Ambrose Akinmusire and Marcus Strickland.

Dieses Album enthält kein Booklet

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