Cover De profundis

Album info

Album-Release:
2020

HRA-Release:
20.02.2020

Album including Album cover Booklet (PDF)

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FLAC 192 $ 15.60
  • Camille Saint-Saëns (1835 - 1921):
  • 1Saint-Saëns: Andante für Horn und Orgel in Es-Dur05:31
  • Gardner Read (1913 -2005):
  • 2Read: De profundis op. 7109:11
  • Olivier Messiaen (1908 - 1992):
  • 3Messiaen: Appel interstellaire für Horn solo (Nr. 6 aus: Des Canyons aux étoiles)05:23
  • Kay Johannsen (b. 1961):
  • 4Johannsen: Sunrise für Orgel solo06:02
  • Gaston Litaize (1909 - 1991):
  • 5Litaize: Triptyque14:17
  • Camille Saint-Saëns:
  • 6Saint-Saëns: Adagio aus der 3. Sinfonie in c-Moll op. 7808:39
  • Bernhard Krol (1920 - 2013):
  • 7Krol: Missa muta. Fünf Miniaturen für Horn und Orgel op. 5513:36
  • Maurice Ravel (1875 - 1937):
  • 8Ravel: Pavane pour un Infante défunte05:47
  • Total Runtime01:08:26

Info for De profundis



Der japanische Hornist Jo Kishigami und sein Landsmann Kensuke Ohira präsentieren auf diesem Album anspruchsvolle sowie vielseitige Originalwerke und Bearbeitungen für Horn und Orgel. Die Interpreten sind sich bei ihrem Musikstudium in Tokyo erstmals begegnet. Beide haben ihre Ausbildung in Deutschland fortgesetzt und sind hier mit ausgezeichneten Abschlüssen in ihre berufliche Karriere gestartet.

Als Aufnahmeort wählten sie eine der ältesten Kirchen Oberschwabens: die um 1325 begonnene und um 1500 als dreischiffige Basilika vollendete Stadtpfarrkirche St. Martin in Memmingen. Das Klangkolorit ihrer Goll-Orgel ist von den Instrumenten des französischen Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll inspiriert und bietet eine reiche Pallete von Farben, die mit den Klängen des Horns verschmelzen oder im Kontrast zu ihnen erscheinen.

„Als Bläser reden wir manchmal darüber, wie wir spielen müssten, um ähnlich erhabene Klänge wie die einer prächtigen Orgel erzeugen zu können. In Japan spielen Sinfonieorchester häufig zusammen mit der Orgel in den großen Konzerthäusern. Doch vermisse ich dort die Atmosphäre und wunderbare Akustik der schönen Kirchengebäude, die ich während meiner Zeit in Deutschland kennenlernen durfte und wertschätzen lernte. Mit diesem Album möchte ich meinem Publikum gerne etwas von der inspirierenden Stille und Weite dieser (Klang-)Räume vermitteln; mir ist natürlich bewusst, dass deren künstlerisch wirksame Stimulation nur in ihnen selbst körperhaft erlebt werden kann. Kensuke Ohira ist ein wunderbarer, ausgezeichneter Musiker und exzellenter Kammermusikpartner. Dank seines einfühlsamen Musizierens konnte ich dieses Album so verwirklichen wie ich es mir vorgestellt hatte.“ (Jo Kishigami, Tokyo)

Jo Kishigami, Horn
Kensuke Ohira, Orgel



Jo Kishigami
geboren in der japanischen Industrie-Metropole Hamamatsu, erhielt seinen ersten Hornunterricht als junges Kind. Bereits während seines Studiums bei Prof. Kozo Moriyama an der Tokyo University of Arts wurde er mit dem Ataka-Preis und dem Akanthus-Musikpreis ausgezeichnet; das ermöglichte ihm ein künstlerisches Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Esa Tapani; Abschluss mit Auszeichnung. Jo Kishigami ist erfolgreicher Preisträger mehrerer Musikwettbewerbe: u. a. Japan Wind and Percussion Competition (1. Preis), The Music Competition of Japan (2. Preis). Er begann seine Laufbahn als Orchestermusiker mit Engagements am Landestheater Detmold und beim Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Die Ausbildung in Deutschland und seine vielfältigen künstlerischen Erfahrungen in Europa haben sein musikästhetisches Verständnis nachhaltig geprägt. Seit 2009 ist Jo Kishigami festes Mitglied beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und spielt zudem regelmäßig in diversen Kammermusik-Formationen: Brass Ensemble ZERO, Quintetto Ariabella, Tokyo Sinfonietta, Travel Brass Quintet, Horn Ensemble Tsunobue-Shudan Tokyo und The Horn Quartet; mit letzterem konzertiert er weltweit. Jo Kishigami ist regelmäßig zu Gast als Solohornist bei europäischen und japanischen Orchestern und tritt in Konzertreihen und bei Festivals auf: Les Siècles (François-Xavier Roth), Seiji Ozawa Music Academy, Saito Kinen Festival (Seiji Ozawa) und Pražké jaro, Stiftsmusik Stuttgart unter anderem.

Kensuke Ohira
ist ein international gefragter Künstler der jüngeren Musikergeneration aus Japan und Organist an der Stiftskirche Stuttgart. Seine Ausbildung begann er an der Tokyo University of Arts; seine prägenden Lehrer waren dort Hiroko Asai, Rie Hiroe und Masaaki Suzuki. Stipendien des japanischen Kulturministeriums und des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) ermöglichten ihm ein künstlerisches Studium im Fach Orgel in der Klasse von Prof. Christoph Bossert an der Hochschule für Musik Würzburg, das Ohira mit dem Meisterklassendiplom abschloss. Es folgten weitere Studien in den Fächern Kirchenmusik A und Neue Musik (u. a. bei Prof. Bernhard Haas) an der Hochschule für Musik und Theater München. 2016 wurde Kensuke Ohira 1. Preisträger des Orgelwettbewerbs um den Johann-Pachelbel-Preis der ION (Internationale Orgelwoche Nürnberg). Damit verbunden war die Aufnahme seiner ersten Solo-CD an der rekonstruierten Wiegleb-Barockorgel der Ev.-Luth. Kirche St. Gumbertus Ansbach in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk. Diese Auszeichnungen markierten für Ohira den Ausgangspunkt zu einer internationalen Karriere als Konzertorganist. Kensuke Ohira war Solist der Erstaufführung des Orgelkonzertes Nr. 1 von Thierry Escaich mit der Tokyo Geidai Philharmonia in Japan und konzertierte mit dem Japan Philharmonic Orchestra. Er ist gern gesehener Gast bei Festivals, renommierten Orgelkonzertreihen und an bedeutenden Kathedralen: Internationale Dresdner Orgelwoche (Frauenkirche), Orgelsommer am Freiburger Münster, St Paul’s Cathedral London, La Madeleine Paris u. a. Kensuke Ohira ist Organist beim japanischen Ensemble Muromachi (Laurent Teycheney) und bei der Formation Stiftsbarock Stuttgart (Kay Johannsen) sowie ein engagierter Kammermusikpartner beim Spiel mit Instrumental- und Vokalsolisten. Sein vielseitiges künstlerisches Wirken dokumentiert er auf YouTube®-Kanälen und mit Tonträgerproduktionen.

Booklet for De profundis

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