Schubert: Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678 Hofkapelle Stuttgart & Frieder Bernius

Cover Schubert: Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678

Album Info

Album Veröffentlichung:
2022

HRA-Veröffentlichung:
06.01.2023

Label: haenssler CLASSIC

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Interpret: Hofkapelle Stuttgart & Frieder Bernius

Komponist: Franz Peter Schubert (1797–1828)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Franz Schubert (1797 - 1828): Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678:
  • 1Schubert: Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678: I. Kyrie06:13
  • 2Schubert: Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678: II. Gloria14:11
  • 3Schubert: Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678: III. Credo09:34
  • 4Schubert: Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678: IV. Sanctus02:58
  • 5Schubert: Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678: V. Benedictus04:37
  • 6Schubert: Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678: VI. Agnus Dei06:00
  • Total Runtime43:33

Info zu Schubert: Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678

Mit seiner Messe in As-Dur stellte sich Schubert die große Aufgabe, eine "Missa solemnis" zu komponieren, wie er das Werk später betitelte. Wie bei der Messe, die er im letzten Jahr seines Lebens schrieb, löste er sich von den Bindungen, die die Tradition den vier früheren Werken von 1814-16 auferlegt hatte. Sein höchstes Ziel, die Wirkung auf die Welt (es gibt Hinweise auf seine frühe Absicht, sie dem Kaiser Franz und seinem Gemahl zu widmen), verbindet sich in der As-Dur-Messe mit einem zutiefst persönlichen Bekenntnis, der Formulierung seines eigenen Glaubens, der "wahren Hingabe", wie er es 1825 formulierte. Es gibt wohl kaum ein anderes Werk, an dem Schubert so lange, so intensiv und mit einer derartigen Überarbeitung gearbeitet hat: Im November 1819 begonnen, wurde die Messe erst im September 1822 fertiggestellt, Ende desselben Jahres und möglicherweise auch 1823 in der Pfarrkirche Alt-Lerchenfeld in Wien aufgeführt, war sie keineswegs "fertig", sondern wurde von Schubert bis 1825 überarbeitet.

Johanna Winkel, Sopran
Elvira Bill, Alt
Florian Sievers, Tenor
Arttu Kataja, Bass
Kammerchor Stuttgart
Hofkapelle Stuttgart
Frieder Bernius, Dirigent




Frieder Bernius
Die Arbeit von Frieder Bernius findet weltweit große Anerkennung. Als Dirigent wie als Lehrer ist er international gefragt. Seine künstlerischen Partner sind vor allem der Kammerchor Stuttgart, das Barockorchester Stuttgart, die Hofkapelle Stuttgart und die Klassische Philharmonie Stuttgart. Den Grundstein für seine außergewöhnliche Karriere legte 1968 die Gründung des Kammerchors Stuttgart, den er bald zu einem der führenden Ensembles seiner Art machte.

Die Gründung des Barockorchesters Stuttgart und der Klassischen Philharmonie Stuttgart 1991 dokumentiert die stilistische Vielseitigkeit des Dirigenten Frieder Bernius: während sich das Barockorchester auf historischen Instrumenten der Musik des 18. Jahrhunderts widmet, spielt die Klassische Philharmonie auf modernem Instrumentarium Werke des 19. bis 21. Jahrhunderts. Die 2006 ins Leben gerufene Hofkapelle Stuttgart schließlich ist ein Spezialensemble für die Musik des frühen 19. Jahrhunderts. Ob Vokalwerke von Monteverdi, Bach, Händel, Mozart, Beethoven, Fauré und Ligeti, Schauspielmusiken von Mendelssohn oder Sinfonien von Haydn, Burgmüller und Schubert – stets zielt die Arbeit von Frieder Bernius auf einen am Originalklangideal orientierten, zugleich unverwechselbar persönlichen Ton. Wiederentdeckungen von Opern des 18. Jahrhunderts widmet er sich ebenso wie Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen. Ein besonderes Interesse gilt der südwestdeutschen Musikgeschichte.

Konzertreisen führten ihn zu allen wichtigen internationalen Festivals. Mehrere Male leitete er den Weltjugendchor, viermal gastierte er bei den Weltsymposien für Chormusik und arbeitet ständig mit den nationalen Jugendchören der Schweiz, Frankreichs und Italiens. Als Gastdirigent hat er u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem London Philharmonic Orchestra und dem Stuttgarter Kammerorchester zusammen gearbeitet. Seit 1999 ist er der Streicherakademie Bozen eng verbunden, von 2000 bis 2004 kooperierte er im Rahmen des ChorWerk Ruhr mit der Ruhrtriennale.

Seit 1998 ist Frieder Bernius Honorarprofessor der Musikhochschule Mannheim. 1987 rief Bernius die Internationalen Festtage Alter Musik Stuttgart ins Leben (seit 2004 unter dem Namen Festival Stuttgart Barock), die die Landeshauptstadt mit einem Schlag zu einem Zentrum der historisch informierten Aufführungspraxis und zu einem Ort vielbeachteter Wiederentdeckungen vergessener musikalischer Schätze machten. Frieder Bernius’ Arbeit ist vielfach auf Schallplatte und CD dokumentiert. Rund 90 Einspielungen hat er bislang vorgelegt, die mit 40 internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurden. Zum Mendelssohn-Jahr 2009 konnte er die zwölfteilige Gesamteinspielung des geistlichen Vokalwerks Mendelssohns abschließen.

1993 wurde Frieder Bernius für seine Verdienste um das deutsche Musikleben das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen, 2001 der Robert-Edler-Preis für Chormusik. 2002 wurde er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, 2004 erhielt er den Preis der Europäischen Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd und im Juni 2009 die Bach-Medaille der Stadt Leipzig.

Kammerchor Stuttgart
Der Kammerchor Stuttgart gilt als eines der besten Ensembles seiner Art. In den über 45 Jahre seines Bestehens hat Frieder Bernius den Chor zu einer von Publikum und Presse gefeierten Ausnahmeerscheinung geformt. Das Repertoire des Chores reicht vom 17. bis zum 21. Jahrhundert. „Kein Superlativ ist verschwendet, um diesen Chor zu rühmen“, schrieb die ZEIT.

Das Ensemble erhält Einladungen zu allen wichtigen europäischen Festivals und konzertiert in renommierten Konzerthäusern. Es war zum 1., 4., und 10. Weltsymposion für Chormusik nach Wien, Sydney und Seoul eingeladen. Seine weltweite Reputation dokumentieren regelmäßige Nordamerika- und Asientourneen seit 1988 sowie eine Südamerika-Tournee. Seit 1984 ist das Spitzenensemble zudem alle zwei Jahre in Israel zu Gast, so auch wieder im September 2015 im Rahmen der 50-jährigen diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel.



Booklet für Schubert: Mass No. 5 in A-Flat Major, D. 678

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