Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
17.01.2020

Label: Oehms Classics

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Das Album enthält Albumcover

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FLAC 48 $ 17,80
  • Detlev Glanert (b. 1960): Act I Scene 1:
  • 1Oceane, Act I Scene 1: Introduction (Live)04:43
  • Act I Scene 2:
  • 2Oceane, Act I Scene 2: Schluss jetzt! (Live)03:56
  • 3Oceane, Act I Scene 2: Willkommen! (Live)04:09
  • 4Oceane, Act I Scene 2: Liebe Freunde, liebe Gäste (Live)05:35
  • 5Oceane, Act I Scene 2: Polka Schottisch (Live)05:35
  • 6Oceane, Act I Scene 2: So schnell schon verzaubert? (Live)04:29
  • 7Oceane, Act I Scene 2: Galopp! (Live)04:05
  • 8Oceane, Act I Scene 2: Intermezzo (Live)02:30
  • Act I Scene 3:
  • 9Oceane, Act I Scene 3: Ich habe getanzt (Live)01:41
  • 10Oceane, Act I Scene 3: Oceane, keine Angst (Live)04:20
  • 11Oceane, Act I Scene 3: Ah, er ist fort (Live)03:21
  • Act II Scene 1:
  • 12Oceane, Act II Scene 1: Introduction (Live)02:11
  • Act II Scene 2:
  • 13Oceane, Act II Scene 2: Oceane! Oh Gott! Ist er tot? (Live)05:28
  • 14Oceane, Act II Scene 2: Das Picknick wartet (Live)04:48
  • 15Oceane, Act II Scene 2: Danket alle Gott! (Live)03:27
  • 16Oceane, Act II Scene 2: Es gibt ein Wort (Live)03:52
  • 17Oceane, Act II Scene 2: Oceane! Ja! Ja! Meine Geliebte! (Live)04:40
  • 18Oceane, Act II Scene 2: Der letzte Tag (Live)03:22
  • 19Oceane, Act II Scene 2: Die Fähre wartet (Live)07:53
  • 20Oceane, Act II Scene 2: Herr von Dircksen! (Live)03:47
  • 21Oceane, Act II Scene 2: Laub, Schnee (Live)05:33
  • Act II Scene 3:
  • 22Oceane, Act II Scene 3: Ich gehe fort (Live)05:49
  • Total Runtime01:35:14

Info zu Oceane (Live)

Klangpracht und Differenzierung: Der deutsche Komponist Detlev Glanert (1960) feierte seinen Durchbruch mit der Oper „Der Spiegel des großen Kaisers“ („The mirror of the big emperor“), mit dem er den Rolf Liebermann Opernpreis 1995 erhielt. Sein neuestes Bühnenwerk ist „Oceane“, die am 28. April 2019 an der Deutschen Oper Berlin begeistert vom Publikum und Kritikern aufgenommen wurde und im Berliner Tagesspiegel als „eine der aufregendsten Oper unserer Zeit“ betitelt. Glanert und Hans-Ulrich Treichel konzipierten gemeinsam das Libretto nach der literarischen Vorlage von Theodor von Fontanes Fragment „Oceane von Parceval“ Es erzählt die Geschichte von Oceane, einer mystischen Meeresbewohnerin, die auf der Suche nach der Fähigkeit, Emotionen zu spüren, an Land kommt.

"Im Liebesduett konnte er sich immerhin ganz an Susan Graham schmiegen, da fiel es nicht so auf. Zuvor waren höchst eindrucksvoll und plastisch instrumentale Stücke aus den Trojanern zu hören gewesen, auch hier überzeugte das Orchester mit Klangpracht und Differenzierung. Endlich am Schluss fand Susan Graham mit dem Lebensabschied der Dido zu einer tieferen Wahrhaftigkeit ohne Pose. Die Musik hatte ihr das anfängliche Bühnenchargieren mit ihrer Macht ausgetrieben." (Clemens Goldberg, rbbKultur)

Maria Bengtsson, Sopran (Oceane von Parceval)
Nikolai Schukoff, Tenor (Martin von Dircksen)
Christoph Pohl, Bariton (Dr. Albert Felgentreu)
Nicole Haslett, Sopran (Kristina)
Albert Pesendorfer, Bass (Pastor Baltzer)
Doris Soffel Madame, Mezzosopran (Louise)
Stephen Bronk, Bass (Georg)
Choir and Orchestra of the Deutsche Oper Berlin
Donald Runnicles, Dirigent




Donald Runnicles
Der aus Schottland stammende Donald Runnicles ist seit 2009 Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin. Seit 2006 leitet er außerdem das Grand Teton Music Festival und ist Principal Guest Conductor des Atlanta Symphony Orchestras. Von 2009 bis 2016 war er zudem Chefdirigent des BBC Scottish Symphony Orchestras, seitdem ist er dessen „Conductor Emeritus“.

Sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin gab er 1989 mit Verdis Troubadour. 2007 machte er mit dem fulminanten Dirigat zweier Zyklen des Ring des Nibelungen von sich reden. Seit seinem Amtsantritt leitete er die Premieren von Die Trojaner, Tristan und Isolde, Don Carlo, Jenufa, Lohengrin, Parsifal, Peter Grimes, Falstaff, Billy Budd, Fausts Verdammnis, Lady Macbethvon Mzensk , Romeo et Juliette, Die Sache Makropulos, Die Entführung aus dem Serail, Cosi fan tutte, Tod in Venedig, Der fliegende Holländer sowie die Uraufführung von L‘ Invisible. Weiter dirigierte er u. a. Aufführungen von Hänsel und Gretel, Manon Lescaut, Der Rosenkavalier, Otello, Tannhäuser, Pelléas et Mélisande, Don Giovanni, Tosca, Die Meistersinger von Nürnberg und Der Ring des Nibelungen.

Runnicles, der in Edinburgh und Cambridge studierte, begann seine Karriere in Deutschland und war u. a. Generalmusikdirektor in Freiburg. Sein USA-Debüt geriet zur Sensation, als er 1988 kurzfristig eine Lulu-Produktion an der MET in New York übernahm. Zwei Jahre später leitete er den Ring des Nibelungen an der San Francisco Opera, was zu seiner Berufung zum dortigen Music Director führte. Diese Position bekleidete er von 1992 bis 2009. Während seiner Amtszeit dirigierte er dort mehr als 60 Produktionen, so auch die Uraufführungen von John Adams‘ Doctor Atomic, Conrad Susas The Dangerous Liaisons oder Stewart Wallaces Harvey Milk.

Er ist regelmäßiger Gast an international führenden Opernhäusern und gilt als einer der bedeutendsten Dirigenten sowohl des symphonischen als auch des Opernrepertoires. Dirigate führten ihn zu den Festspielen von Bayreuth, Glyndebourne und Salzburg, an die Metropolitan Opera New York, die Opéra National de Paris, die Mailänder Scala, die Staatsoper Unter den Linden, die Kölner Oper, die Bayerische Staatsoper München, die Hamburgische Staatsoper, die Königliche Oper Kopenhagen, die Oper Zürich und die Netherlands Opera. Eine besondere Beziehung verbindet ihn mit der Wiener Staatsoper, wo er regelmäßig den Ring des Nibelungen dirigierte. Weitere Wiener Premieren waren Lady Macbeth von Mzensk, Parsifal, Billy Budd und Die tote Stadt sowie Der feurige Engel und Tod in Venedig am Theater an der Wien.

Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig u. a. mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra und sowohl den Berliner als auch den Wiener Philharmonikern.

Zahlreiche Einspielungen dokumentieren sein Schaffen, darunter Gesamtaufnahmen von Hänsel und Gretel, Orphee et Euridice, Billy Budd und Tristan und Isolde. Seine CD mit Wagner-Arien mit Jonas Kaufmann und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin wurde 2013 von Gramophone Magazine als beste Vokal-Einspielung des Jahres ausgezeichnet. Die DVD-Aufzeichnung von Jenufa mit dem Orchester und Chor der Deutschen Oper Berlin erhielt 2015 eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Opera Recording“. Im Mai 2018 bringt Oehms Classics eine Aufnahme der Uraufführung von Aribert Reimanns L’ Invisible mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin und Leitung von Donald Runnicles heraus.

Neben seinen Aufgaben als Dirigent ist Donald Runnicles auch ein gefragter Pianist und tritt bei Kammerkonzerten und als Liedbegleiter auf.

Für seine Verdienste um die Musik wurde Donald Runnicles mit Ehrendoktoraten für Musik der Universität Edinburgh, des San Francisco Conservatory of Music und der Royal Scottish Academy of Music and Drama sowie der Royal Medal der Royal Society of Edinburgh ausgezeichnet. 2004 ernannte ihn Königin Elizabeth II. zum Offizier des „Order of the British Empire“ (OBE).



Dieses Album enthält kein Booklet

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