The Soldier's Tale (Narrated by Roger Waters) Roger Waters

Album Info

Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
26.10.2018

Das Album enthält Albumcover

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  • Igor Stravinsky (1882 - 1971): The Soldier's Tale (Narrated by Roger Waters): Part I:
  • 1The Soldiers March01:47
  • 2The Soldier is Tired02:20
  • 3Airs by a Stream02:35
  • 4As You Can Hear...07:41
  • 5The Soldiers March (Reprise)01:48
  • 6Eventually, Joseph Reaches his Home Village...02:56
  • 7Pastorale02:35
  • 8The Soldier, Disconsolate...04:13
  • 9Pastorale (Reprise)00:37
  • 10The Soldier, Slowly Coming Back to Himself...02:48
  • 11Airs by a Stream (Reprise) - To Stretch Out on the Grass...00:47
  • 12Hey Satan, You Bastard...05:33
  • 13Airs by a Stream (2nd Reprise)00:47
  • 14Now to be Gained Here...00:06
  • The Soldier's Tale (Narrated by Roger Waters): Part II:
  • 15The Soldiers March (2nd Reprise) - Down a Hot and Dusty Track…00:50
  • 16He Doesn't Even Know Himself...00:52
  • 17The Soldiers March (3rd Reprise) - Will he Take the Road to Home...00:28
  • 18He doesn't have a Home Anymore...03:56
  • 19The Royal March02:38
  • 20So all was Arranged...00:58
  • 21Later that Night...08:39
  • 22The Little Concert - Light Floods the Eastern Sky...02:59
  • 23The Soldier, with a Confident Air...00:46
  • 24Three Dances - Tango, Pt. 101:18
  • 25Three Dances - Tango, Pt. 201:01
  • 26Three Dances - Waltz & Ragtime04:02
  • 27So First a Tango...00:40
  • 28The Devil's Dance01:20
  • 29The Devil, Confused...00:27
  • 30The Little Chorale00:42
  • 31The Devil Recovers Some of his Wits00:13
  • 32The Devil's Song - All Right! You'll be Safe at Home...00:39
  • 33Hm, a Fair Warning...00:13
  • 34Grand Chorale (Part 1)00:29
  • 35Spring, Summer, Autumn...00:16
  • 36Grand Chorale (Part 2)00:30
  • 37Steady Now...00:11
  • 38Grand Chorale (Part 3)00:27
  • 39Steady, Just Smell the Flowers...00:13
  • 40Grand Chorale (Part 4)00:52
  • 41Now I have Everything...00:34
  • 42Grand Chorale (Part 5)00:55
  • 43The Princess, all Excited...01:21
  • 44Grand Chorale (Part 6)00:26
  • 45And so, Off They Go...01:13
  • 46Triumphal March of the Devil02:24
  • Total Runtime01:19:05

Info zu The Soldier's Tale (Narrated by Roger Waters)

Mit seiner Aufnahme von Igor Strawinskys Antikriegs-Musiktheater "Die Geschichte vom Soldaten" setzt Waters seine langjährige musikalische Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und dem persönlichen Verlust seines Vaters im Zweiten und seines Großvaters im Ersten Weltkrieg fort. Bereits innerhalb der berühmten Pink Floyd Alben "The Wall" oder "The Final Cut" beschäftigte sich Waters mit diesem Themenkreis. Das Album erscheint kurz vor dem 100. Jahrestag der Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne, der den Ersten Weltkrieg am 11. November 1918 beendete, und kurz nach dem 100. Jahrestag der Uraufführung von Strawinskys Musiktheater am 28. September 1918. Den persönlichen Bezug zu Strawinskys Werk merkt man Waters Aufnahme deutlich an. So gibt er dem Soldaten einen südenglischen Akzent aus der Arbeiterklasse - Waters selbst stammt aus Surrey in Südengland - und lässt dem gegenüber die Figur des Sprechers leise und sachlich in Hochsprache auftreten. Szenen, in denen es zum Disput zwischen dem Teufel und dem Soldaten kommt, spricht Waters mit so viel Energie und kalter Wut, dass man das Drama des kleinen Mannes, der zu viel riskiert, plötzlich hautnah spürt. Mit seiner "Geschichte vom Soldaten" (im Original "L'histoire du soldat") wollte Strawinsky seine Zuhörer aufrütteln. Roger Waters hat das Stück voller Einsatz und Hingabe zusammen Musikern des angesehenen Bridgehampton Chamber Music Festival neu zum Leben erweckt.

Roger Waters, Erzähler




George Roger Waters
wurde am 6. September 1943 in Great Bookham, Cambridge geboren.

Sein Vater Eric Fletcher Waters fiel im Krieg in Italien bei Anzio am 16. Februar 1944.

Seine schottische Mutter hat ihm eine "vernünftige Einstellung zur Welt und dem Leben" vermittelt, zumindest "so vernünftig, wie es ihr möglich war." Mary Roger Waters mag das Fehlen des Vaters überkompensiert haben, aber im Herzen versuchte sie nur, für den jüngsten ihrer drei Söhne das Beste zu erreichen. Sie war und ist eine Persönlichkeit mit festgefügten Ansichten (darunter auch extrem linken politischen). Wie die Mutter, so der Sohn - der nie auch nur ansatzweise zu erkennen gegeben hat, daß er das ändern möchte.

Eine Ausbildung zum Marinekadetten brach er ab, da Disziplin nichts für ihn war - unehrenhaft wurde er entlassen. Statt dessen wurde er Vorsitzender der örtlichen Jugendgruppe der Anti-Atomwaffen-Bewegung.

Wie alle anderen der Pink Floyds Mitglieder lernte er mit verschiedenen Bands die Bühnenarbeit kennen, hauptsächlich spielte Roger Waters in Blues-Formationen. Gemeinsam mit Rick Wright beginnt er 1962 sein Architekturstudium am Regent Street Polytechnikum in London. Zu seinen Schulbuddy`s gehörte auch Storm Thorgersen, der später als Kopf von Hipgnosis die Albumcover der Floyds entwerfen sollte.

Roger WatersRoger Waters hat als Gründer und zentrale Persönlichkeit von Pink Floyd den Mythos und Weltruhm dieser einzigartigen Gruppe begründet. Von 1965 bis 1983 lieferte der einstige Architekturstudent die entscheidenden Akzente und Konzepte, mit denen der musikalische Experimentalismus seine Ausnahmeposition in der Rockkultur erreichte. Roger Waters komponierte geniale, sarkastische, kontroverse Songs, die als avantgardistische Meisterwerke der musikalischen Moderne gelten.

In Roger Waters Leben stellte der Verlust seines Vaters den ersten und den schlimmsten Stein in seiner Mauer dar. Roger Waters erzählt in der Musik und im Film The Wall aus seiner Kindheit. Die doppel LP erlangte Weltruhm und Pink Floyd wurde jedem bekannt.

Im Februar 1983 begann Pink Floyd mit den Aufnahmen zu The Final Cut. Dieses Album, das unter dem Eindruck des Falkland-Krieges entstand trägt den Untertitel A Requiem For The Post War

Dream. Die LP war gewissermaßen ein Soloprojekt von Roger Waters. Es schien so, als wären Pink Floyd die letzten zehn Jahre gleichbedeutend mit Roger Waters und die übrigen Mitglieder bloßes Beiwerk gewesen.

Die Gruppe Pink Floyd brach 1983 auseinander.

Es folgte ein langer Streit zwischen Roger Waters und David Gilmour um die Song bzw. Musikrechte und den Namen Pink Floyd.

Roger Waters nahm ein Soloalbum auf und ging 1984 auf eine finanziell katastrophale Solotournee. 1986 schrieb er die Musik für den Antikriegs-Zeichentrickfilm When The Wind Blows.

Waters war es auch, der sich nach dem Fall der Mauer in Berlin für den größten Live-Event einsetzte. 300.000 bis 400.000 Menschen aus ganz Europa strömten 1990 zu diesem Jahrhundertereignis auf den Potsdamer Platz. Über hundert Millionen Menschen weltweit verfolgten die Live-Übertragung des Spektakels im gerade wiedervereinigten Berlin an den Bildschirmen. Die Ticketeinnahmen wurden gespendet. Es war das bisher größte NON-Profit Groß-Konzert in Europa und ein riesiges Medienereignis, bei dem Roger Waters die Mauer erneut einfallen lies, allerdings seine Konzertmauer aus tausenden von Schaumstoffsteinen.

Mit seinen Solo- Alben The Pros And Cons Of Hitchhiking, Radio K. A. O. S. und dem düster- ironischen Amused To Death setzte Roger Waters seinen Weg konsequent fort.

Waters will seine Hörer wachrütteln und betroffen machen. Seine Songs sind textlich und musikalisch so angelegt, dass man diese Botschaft nicht übersehen kann.

Auf flickering flame, Waters bisher letztem Album, sind einige wunderschöne Songs, die vor allem durch die hervorragenden Musiker, die Waters zur Seite stehen, erreicht werden. Das Gitarrenspiel von Andy Fairweather Low, der auch zur Live-Truppe von Waters gehört, ist einfach super. Die Live-Versionen von Perfect sense pt. I & II werden so zu einem Erlebnis. Das Album Flickering Flame muss man nicht haben, aber wer einen Einstieg sucht in die Musik von Roger Waters, ist damit gut bedient, da es eine sehr schöne Zusammenstellung enthält der letzten 20 Jahre.

Dieses Album enthält kein Booklet

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